Universitäts-Gebäude in der Garystraße

Informationsökonomie

Master VWL

Die Lehrveranstaltung ist eine  Wahlveranstaltung im Kernbereich Volkswirtschaftstheorie.

Veranstaltungszeiten und -ort

Diese Veranstaltung wird nicht in jedem Semester angeboten. Informieren Sie sich im Vorlesungsverzeichnis über Termine und Orte des aktuellen Vorlesungsangebots.

Inhalt

Die Vorlesung stellt die Funktionsweise von Märkten bei unvollständiger Information dar. Anhand verschiedener Anwendungen wird gezeigt, dass sich solche Märkte prinzipiell vom Standardmodell der neoklassischen Gleichgewichtstheorie unterscheiden.

Gliederung

1 Unvollständige Preisinformation
1.1 Das Monopolpreis - Paradox
1.2 Preisverteilungen
1.3 Preisverhandlungen

2 Unvollständige Qualitätsinformation
2.1 Gleichgewicht bei adverser Selektion
2.2 Garantien
2.3 Moralisches Risiko und Reputation

3 Arbeitsmärkte
3.1 Effizienzlöhne
3.2 Ausbildung als Signal

4 Versicherungen
4.1 Adverse Selektion
4.2 Moralisches Risiko

5 Kreditmärkte
5.1 Optimale Verträge
5.2 Kreditrationierung
5.3 Kreditsicherheiten

6 Prinzipal und Agent
6.1 Das Revelationsprinzip
6.2 Moralisches Risiko

Literatur

Vorlesungsskript (verfügbar unter Blackboard)

Diamond, P. und M. Rothschild, Uncertainty in Economics: Readings and Exercises, New York (Academic Press) 1978

Hirshleifer J. und J. G. Riley The Analytics of Uncertainty and Information, Cambridge (Cambridge University Press) 1992

Phlips, L. The Economics of Imperfect Information, Cambridge (Cambridge University Press) 1988

Rasmusen, E. Games and Information, Cambridge (Blackwell) 1995.

Informationen zur Klausur

Zur Klausur ist eine Anmeldung erforderlich. Termine werden in der Veranstaltung bekannt gegeben. Der Klausurtermin  wird vom Prüfungsamt festgelegt und rechtzeitig Hier bekannt gegeben. Zur Klausur sind Studentenausweis und Personalausweis mitzubringen! Erlaubte Hilfsmittel sind:

  • ein Schreibblock für eigene Berechnungen, der keine vorher angefertigten Notizen enthält,

  • Schreibgerät einschl. Lineal,

  • ein nicht programmierbarer Taschenrechner.

  •  Weitere erlaubte Hilfsmittel werden in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.