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Aktuelles

Prof. Schöb wurde mit dem Schmölders-Preis ausgezeichnet

Der FU-Finanzwissenschaftler Ronnie Schöb ist zusammen mit drei Magdeburger Koautoren, Andreas Knabe, Seffen Rätzel und Joachim Weimann mit dem Schmölders-Preis ausgezeichnet worden. Der mit 3.000 Euro dotierte, von der Schmölders-Stiftung für Verhaltensforschung im Wirtschaftsleben gestiftete Preis wird alle drei Jahre vom sozialwissenschaftlichen Ausschuss des Vereins für Socialpolitik für eine Arbeit aus dem Gebiet der verhaltensorientierten Ökonomik verliehen, die sich durch Originalität und hohes wissenschaftliches Niveau auszeichnet. Die Autoren erhielten den Preis für den 2010 im Economic Journal veröffentlichten Aufsatz „Dissatisfied with Life, but Having a Good Day: Time-Use and Well-Being of the Unemployed“.

 

C. Hetschko, D. Quint und M. Thye veröffentlichen Beitrag in der FAZ

Clemens Hetschko, Dominic Quint (FU Berlin) und Marius Thye (Brucerius Law School, Hamburg) haben in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Rahmen der Rubrik Ordnung der Wirtschaft einen Artikel mit dem Titel Achtung Bremsversagen! veröffentlicht. In dem am Freitag, den 23. November, erschienenden Artikel stellen die Autoren ihre Bedenken gegenüber der Wirkungsweise und den Erfolgsaussichten der deutschen Schuldenbremse vor.

Der Artikel kann als pdf-Datei dem folgenden Link entnommen werden:

Hetschko, Clemens, Dominic Quint und Marius Thye (2012): "Achtung, Bremsversagen", Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 274, 23. November 2012, S. 12.

 

J. Weimann, R. Schöb und A. Knabe: Die Vermessung des Glücks

Joachim Weimann, Andreas Knabe und Ronnie Schöb haben gemeinsam in der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft (Ausgabe Dezember 2012) einen Essay mit dem Titel Die Vermessung des Glücks veröffentlicht. Im Mittelpunkt des Artikels steht die ökonomische Glücksforschung, deren Probleme und die neusten Erkenntnisse zum Thema Lebenszufriedenheit und Einkommen.

Der Essay kann auf der Homepage von Spektrum der Wissenschaft unter folgendem Link erworben werden.

 

Presseschau zum neuen Buch "Geld macht doch glücklich"

Süddeutsche Zeitung - "Geld, Karriere, Zufriedenheit"

Gert G. Wagner stellt in seinem Artikel für die Süddeutsche Zeitung das Buch und seine zentralen Punkte prägnant vor. Den Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 12. September 2012 können Sie hier nachlesen.

Welt am Sonntag - "Lesen!"

Der Titel zum Artikel von Holger Zschäpitz hätte nicht schöner formuliert sein können. Warum er die Empfehlung zum Lesen ausspricht, können Sie in der Welt am Sonntag vom 05. August 2012 (Nr. 32, S.28) erfahren.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - "Glück ohne Geld? Eine Kritische Bilanz zur Glücksforschung"

Nach seinem Artikel in der Frankfurter Allgmeinen Sonntagszeitung stellt Philip Plickert nun auch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (30. Juli 2012) das neue Buch "Geld macht doch glücklich: Wo sich die ökonomische Glücksforschung irrt" von Prof. Knabe, Prof. Schöb und Prof. Weimann vor.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung - "Geld macht doch glücklich"

Noch vor der Veröffentlichung des neuesten Werkes "Geld macht doch glücklich: Wo sich die ökonomische Glücksforschung irrt" stellt Philip Plickert im Sonntagsökonomen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (15. Juli 2012) die zentralen Thesen des neuen Buches von Prof. Knabe, Prof. Schöb und Prof. Weimann vor und fasst die grundlegenden Kritikpunkte der Autoren an den bisherigen Erkenntnissen und Methoden der Glücksforschung sehr treffend zusammen.

Eine Kurzbeschreibung und weitere Informationen zum neuen Buch finden Sie hier.

 


Frühere Neuigkeiten

 

Neu erschienen: Geld macht doch glücklich

Prof. Schöb hat gemeinsam mit Joachim Weimann und Andreas Knabe (Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg) das Buch "Geld macht doch glücklich: Wo sich die ökonomische Glücksforschung irrt" veröffentlicht.

Eine Kurzbeschreibung und weitere Informationen finden Sie hier.

 

Mindestlohn: Keine Privatisierung der Sozialpolitik

In der aktuellen Ausgabe vom Wirtschaftsdienst (Mai 2012) ist ein Politikbeitrag von Prof. Schöb zum Thema Mindestlohn erschienen. Der Beitrag "Mindestlohn: Keine Privatisierung der Sozialpolitik" kann hier abgerufen werden.

 

Internationales Presseecho

Die jüngst präsentierten Forschungsergebnisse des Lehrstuhls auf dem Gebiet der Glücksforschung fanden auch in der englischsprachigen Presse Anklang. Sowohl The Economist als auch The Independent berichteten. Sehen Sie dazu:

The Economist: Pay, peers and pride - How older workers can find happiness

The Independent: Hamisch McRae: Societies hinge on people being seen as individuals

 

Sieben Wissenschaftler der Freien Universität Experten beim Zukunftsdialog der Bundesregierung (Pressemitteilung FU Berlin)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Zusammenhang des Projektes "Zukunftsdialog" sieben Professorinnen und Professoren der Freien Universität Berlin für einen Expertenkreis berufen. Zu den ausgewählten Wissenschaftlern zählen auch Prof. Ronnie Schöb, der Mitglied der Arbeitsgruppe "Zukunft der Arbeit" ist und Prof. Andreas Knabe, der an der Gruppe "Wohlstand, Lebensqualität und Fortschritt" beteiligt ist.

Mehr Informationen können der vollständigen Pressemitteilung der FU Berlin entnommen werden.

 

Arbeitslos und Spaß dabei – FAZ Sonntagsökonom diskutiert Zufriedenheitsforschung

Am 9. Januar 2011 wurde in der Serie „Sonntagsökonom“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung der Aufsatz "Dissatisfied with Life, but Having a Good Day: Time-Use and Well-Being of the Unemployed“, den  Ronnie Schöb gemeinsam mit Andreas Knabe, Steffen Rätzel und Joachim Weimann verfasst hat, diskutiert. Die Autorin Lisa Nienhaus interessierte sich dabei besonders für die Schwierigkeiten, die bei der Messung von Glück und Zufriedenheit entstehen. Mehr dazu können Sie hier lesen:

  • Nienhaus, Lisa (2011): "Arbeitslos und Spaß dabei", Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 1 vom 9. Januar 2011, S. 26. (Onlinezugang für den Artikel muss bei der zugreifenden Institution freigeschaltet sein)
  • Knabe, Andreas, Steffen Rätzel, Ronnie Schöb und Joachim Weimann (2010): "Dissatisfied with Life, but Having a Good Day: Time-Use and Well-Being of the Unemployed", Economic Journal, 120(547), S. 867-889, [CESifo Working Paper No. 2604, April 2009].

 

Studie zum Mindestlohn (Pressemitteilung des ifo-Instituts)

Der vom DGB aktuell geforderte Mindestlohn von 8,50 Euro gefährdet rund 1,2 Mill. Arbeitsplätze in Deutschland und würde die öffentlichen Haushalte zusätzlich mit 5,8 Mrd. Euro belasten. Dies zeigen aktuelle Berechnungen, die Ronnie Schöb und Andreas Knabe von der FU Berlin zusammen mit dem ifo Institut Dresden erstellt haben. Bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro würden in Deutschland 1,22 Mill. Arbeitsplätze abgebaut, davon rund 300 Tausend in Ostdeutschland. Wegen der niedrigeren Löhne nehmen die Arbeitsplatzverluste bei Erhöhung des Mindestlohns in Ostdeutschland besonders stark zu. Am stärksten betroffen vom Arbeitsplatzabbau sind die Minijobs. Nach den aktuellen Berechnungen gingen 740 Tausend Minijobs in Deutschland verloren. Die Minijobs werden besonders von ALGII-Empfängern genutzt, um ihr Haushaltseinkommen aufzustocken. Von den 1,366 Millionen ALG II-Beziehern, die aktuell einen Job haben (vorwiegend Minijobs), würden ca. 16 % diese Hinzuverdienstmöglichkeit wieder verlieren. Dadurch fallen die Einkommen der Bedarfsgemeinschaften – mehr und nicht weniger Menschen wären armutsgefährdet.

Auch für den Staat ist der Mindestlohn ein schlechtes Geschäft. Anders als häufig behauptet entlastet der Mindestlohn die öffentlichen Kassen nicht, sondern führt sogar zu einer Zusatzbelastung von 5,8 Mrd. Euro. Darin enthalten sind zusätzliche Zahlungen an Arbeitslose sowie die Ausfälle an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Entlastungen für die öffentlichen Haushalte durch die höheren Verdienste infolge des Mindestlohns sind abgezogen.

Die Berechnungen basieren auf einem wettbewerblichen Arbeitsmarkt. Von Gewerkschaftsseite wird häufig angeführt, dass die Arbeitgeber über Marktmacht verfügen. Allerdings kehrt sich auch bei Marktmacht der Arbeitgeber das Bild keineswegs um. Alternative Rechnungen zeigen, dass in diesem Fall immer noch über 600 Tausend Arbeitsplätze verloren gingen. Auch hier wären die Minijobber mit einer Einbuße von 435 Tausend Arbeitsplätzen die großen Verlierer. Der Staat hätte eine fiskalische Last von 1,5 Mrd. Euro.

Anmerkung: Die neuen Ergebnisse beruhen auf einer Aktualisierung einer 2008 entstandenen Studie zu einem Mindestlohn von 7,50 Euro, die 2009 im "FinanzArchiv/Public Finance Analysis" erschienen ist.

Letzte Aktualisierung: 22.05.2013