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Lehrstuhl Bresser » Forschung » Aktuelle Projekte



Aktuelle Projekte

"Die Bedeutung strategisch wertvoller Ressourcen für erfolgreiche Mergers & Acquisitions -Entscheidungen aus der Sicht der akquirierenden und der akquirierten Unternehmung" (Promotionsprojekt der Mitarbeiterin Polina Grill)

Mergers & Acquisitions treten verstärkt wellenartig auf und bilden so genannte „Merger-Waves“, die jeweils mit Transaktionen in Milliardenhöhe verbunden sind. Sowohl in der betriebswirtschaftlichen als auch in der volkswirtschaftlichen Literatur existieren zahlreiche Erklärungsansätze für das Phänomen Mergers & Acquisitions, eine kohärente Theorie kann jedoch bis heute nicht ausgemacht werden. Im Rahmen des Strategischen Managements wird der Ressourcenbasierte Ansatz immer häufiger als Erklärungsansatz für die Untersuchung von Mergers & Acquisitions -Entscheidungen herangezogen. Bei dem vorliegenden Forschungsprojekt soll aus ressourcenbasierter Perspektive der Frage nachgegangen werden, unter welchen Bedingungen Mergers & Acquisitions wertstiftend für beide Unternehmungen – Käuferunternehmung und Zielobjekt – sind und wann diese überdurchschnittliche Renditen erzielen können.  Schwerpunkt des Projektes bildet die empirische Überprüfung der herausgearbeiteten Erkenntnisse (Hypothesen) mit Hilfe von Paneldatenanalysen.

 

"Entscheidungsheuristiken im Strategischen Management" (Promotionsprojekt des Mitarbeiters Christian Powalla)

Heuristiken dienen dazu, aus unvollständiger Information vernünftige Schlüsse zu ziehen. Sowohl in wirtschaftlichen als auch in außerwirtschaftlichen Kontexten haben sich Entscheidungsheuristiken bei der Problemlösung in unsicheren Umwelten als äußerst effektiv herausgestellt. Die Praxis des Strategischen Managements verwendet traditionell eine Vielzahl von Frameworks und ähnliche Entscheidungsheuristiken. Unter Rückgriff auf Erkenntnisse der modernen, sozialpsychologisch inspirierten Entscheidungsforschung untersucht dieses Projekt die prognostische Effektivität des VRIO-Frameworks im Vergleich zur Rekognitionsheuristik. Das Forschungsdesign ist empirisch experimentell.

 

"Das proaktive Management der externen institutionellen Umwelt" (Promotionsprojekt des Mitarbeiters Thiemo Brandt)

Aus der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie lässt sich eine essentielle Implikation für das Strategische Management ableiten: Der wettbewerbspolitische Erfolg und Fortbestand von Unternehmungen wird nachhaltig durch deren institutionale Umwelt beeinflusst. In jüngster Zeit findet die neoinstitutionalistische Organisationstheorie bei der Modellierung von Wettbewerbsvorteilen im Strategischen Management erste Berücksichtigung. Unter Rückgriff auf Erkenntnisse der Strategischen Managementforschung setzt sich dieses Projekt mit der Frage auseinander, ob und wie Unternehmungen aktiv ihre institutionelle Umwelt beeinflussen/managen. Schwerpunkt des Projekts bilden die empirische Analyse der proaktiven Strategien und ihr Einfluss auf die institutionelle Umwelt.

 

"Der Einfluss von Aufsichtsratsnetzwerken auf erzwungene Führungswechsel und auf die Bestellung qualifizierter Nachfolger an der Unternehmungsspitze"  (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Anja Tuschke)

Das empirische Projekt wird durch eine Sachbeihilfe der DFG gefördert und ist ein Ergebnis der strategischen Kooperation zwischen der Freien Universität Berlin und der Ludwigs-Maximilians-Universität München. Untersucht wird der Einfluss von Aufsichtsratsnetzwerken auf die Wahrscheinlichkeit der Entlassung von Vorstandsvorsitzenden, die eine inferiore Erfolgslage zu verantworten haben und auf die Bestellung von qualifizierten Nachfolgern, die die Performance wieder steigern können.

 

"Strategic or Status-Quo Preserving Business Exit: (How) Do CEO Turnover and Succession Matter?"  (in Zusammenarbeit mit Dr. Carolin Decker und Prof. Dr. Thomas Mellewigt)

Auf der Basis einer Stichprobe von Führungswechseln und Desinvestitionen deutscher Kapitalgesellschaften untersucht das Projekt den Zusammenhang zwischen Führungswechsel- und Nachfolgearten und strategischen Desinvestitionen. Theoretischer Anker ist die Upper-Echelons-Theorie.

 

 


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Stand: 21.01.2010

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