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Welche Regelungen gelten für nicht bestandene Prüfungen (gesetzlicher Schutzschirm)

Um den Studierenden auch in Zeiten von Corona Verlässlichkeit im Studium zu bieten und pandemiebedingte Nachteile so gering wie nur möglich zu halten, wurde das Berliner Hochschulgesetz um eine Vorschrift (§ 126 b) zu nicht bestandenen Prüfungen innerhalb eines definierten Zeitraums erweitert:

Prüfungen, die im SoSe 2020 und im WiSe 2020/2021 (zwischen dem 01.04.2020 und dem 31.03.2021) abgelegt und nicht bestanden werden, gelten als nicht unternommen, d. h. der Prüfungsversuch wird nicht gezählt.

Diese Regelung gilt auch für Bachelor- und Masterarbeiten. Maßgeblich ist der Tag der Prüfung bzw. der Tag der Abgabe einer schriftlichen Arbeit.

Die entsprechenden Eintragungen werden aus Campus Management entfernt. Sie müssen hierzu nichts unternehmen, die nicht bestandenen Versuche werden nach und nach im Rahmen der Arbeitskapazität bearbeitet.

Ausnahmen von dieser Regelung:

  • Von der Regelung ausgenommen sind Prüfungsversuche, die aufgrund von Täuschung mit „nicht bestanden“ bewertet wurden.
  • Wenn Sie ab dem 01.04.2020 eine Prüfung nicht bestanden, aber zwischenzeitlich einen erneuten und nun erfolgreichen Versuch unternommen haben, gilt die Regelung nicht, da Sie die Prüfung ja bestanden haben.