Psy-LLM - Bewertung des Einsatzes von Sprachmodellen (Large Language Models) für die Diagnose psychiatrischer Erkrankungen
Projektleiter*innen:
Dr. med. Stefanie Schreiter (Charité)
Prof. Dr. Daniel Fürstenau (FU Berlin)
Projektmitarbeiter*innen:
Anne-Chloé Joblin (Doktorandin, Charité), Luzie Lerche (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, FU Berlin)
Ehemalige: Dr. Constantin Volkmann (Studienarzt, Charité), Dr. Moritz Schiltenwolf (Postdoc, FU Berlin), Zahraa Rezk (Praktikantin, Universität Lübeck)
Projektbeginn:
05/2025
Projektdauer:
zunächst 24 Monate
Projektbeschreibung:
Large Language Models (kurz "LLMs") sind Programme, die auf der Grundlage großer Textmengen gelernt haben, menschenähnliche Sprache zu verstehen und zu erzeugen. Die aktuelle Forschung zu Large Language Models zeigt ein großes Potential für ihren Einsatz in der Medizin, insbesondere in der Psychiatrie, wo viele Informationen in Textform vorliegen.
Im Projekt Psy-LLM wird anhand anonymisierter Interviews explorativ untersucht, ob und inwiefern verschiedene aktuelle Large Language Models grundsätzlich zur Unterstützung bei der psychiatrischen Diagnostik eingesetzt werden können, indem sie zum Beispiel Symptome erkennen und Zusammenfassungen erstellen.
Zentrale Fragen der Studie sind die Übereinstimmung der diagnostischen Ergebnisse der LLMs mit den diagnostischen Ergebnissen von medizinischen Experten und die Qualität der von LLMs erstellten Zusammenfassungen. Außerdem wird untersucht, welche Faktoren einen Einfluss auf die diagnostische Genauigkeit der LLMs haben (z. B. psychische Erkrankung, Prompt-Engineering).



