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DFG-Projekt: Begrenztes strategisches Denken und institutionelle Robustheit

News vom 06.07.2026

Gabriel Ziegler hat ein DFG-Projekt mit dem Titel „Begrenztes strategisches Denken und institutionelle Robustheit" eingeworben. Das Projekt wird mit rund 310.000 € gefördert.

Das Projekt entwickelt einen einheitlichen theoretischen Rahmen, der epistemische und verhaltensökonomische Spieltheorie verbindet. Begrenztes strategisches Denken wird dabei als explizite Einschränkung höherstufiger Überzeugungen über das Denken und die Rationalität anderer Akteure modelliert. Das Projekt untersucht, wie sich solche Überzeugungen in dynamischen Spielen unter Fehlspezifikation verändern, welche algorithmischen Grenzen epistemisch fundierte Lösungskonzepte haben und wie begrenztes Denken die Robustheit von Institutionen wie Wahl-, Matching- und Allokationsmechanismen beeinflusst.

Ziel ist es, strategisches Verhalten, algorithmische Machbarkeit und institutionelle Stabilität unter kognitiven und informationellen Beschränkungen in einem gemeinsamen Rahmen zu analysieren.

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