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Prognosen und empirische Befunde: Wie groß ist die Kluft beim Mindestlohn wirklich?

Ronnie Schöb, Andreas Knabe, Marcel Thum – 2020

Die sehr negativen Prognosen zur Beschäftigungswirkung der Einführung des Mindestlohns in Deutschland hätten sich nicht bewahrheitet, schrieben Oliver Bruttel, Arne Baumann und Matthias Dütsch in den PWP 3/2019. Andreas Knabe, Ronnie Schöb und Marcel Thum halten dem in diesem Beitrag entgegen, dass sich Prognosen und tatsächliche Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns gar nicht wesentlich unterschieden. Zum einen hätten sich die Beschäftigungsverluste bisher stark in einer Reduktion der Zahl der Arbeitsstunden je Beschäftigten niedergeschlagen. Zum anderen erhielten weiterhin viele Arbeitnehmer weniger als den Mindestlohn, was die bislang messbaren negativen Beschäftigungswirkungen mindere.

Titel
Prognosen und empirische Befunde: Wie groß ist die Kluft beim Mindestlohn wirklich?
Verfasser
Ronnie Schöb, Andreas Knabe, Marcel Thum
Schlagwörter
article, minimum wage
Datum
2020
Kennung
doi: 10.1515/pwp-2020-0008
Quelle/n
Erschienen in
Perspektiven der Wirtschaftspolitik 21(1) 2020
Art
Text
Research Seminar in Economics
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