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Programmieren für Wirtschaftswissenschaftler*innen

(10181806 / 10181812)

TypSeminar
Dozent/inMick Molitor
SemesterSommersemester 2026
Veranstaltungsumfang4 SWS
Maximale Teilnehmerzahl35
RaumK 006a PC Pool 1(Garystr. 21)
Beginn15.04.2026 | 10:00
Zeit

Mittwoch, 10-12 Uhr

Weitere bzw. konkrete Termine werden mit den Teilnehmenden vereinbart.

Zielgruppe

Bachelorstudierende

Voraussetzungen

Für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung bestehen keine formalen Zugangsvoraussetzungen. Es werden weder Programmierkenntnisse noch spezifische Vorkenntnisse aus der Informatik vorausgesetzt. Erwartet werden jedoch ein grundlegendes Interesse an wirtschaftsinformatischen Fragestellungen, an digitalen Technologien sowie die Bereitschaft, sich analytisch und problemlösend mit neuen Konzepten auseinanderzusetzen.

Qualifikationsziele

Ziel des Moduls ist es, Studierenden ein fundiertes Grundverständnis von Programmierung als methodischem Werkzeug zu vermitteln. Nach erfolgreichem Abschluss verfügen die Studierenden über ein systematisches Verständnis zentraler Programmierkonzepte, typischer Entwicklungsumgebungen sowie grundlegender Prinzipien moderner Softwareentwicklung.

Die Studierenden sind in der Lage, grundlegende Begriffe der Programmierung sicher einzuordnen, einfache Programme zu verstehen, auszuführen und eigenständig zu erstellen sowie kleinere bis mittlere Softwareprojekte strukturiert zu planen und umzusetzen. Darüber hinaus erwerben sie die Kompetenz, Programmiersprachen und technologische Ansätze einzuordnen und deren Einsatzpotenziale kritisch zu bewerten.

Ein weiterer Qualifikationsschwerpunkt liegt auf der reflektierten Nutzung KI-gestützter Entwicklungswerkzeuge. Die Studierenden lernen, diese Technologien sinnvoll und verantwortungsbewusst zur Unterstützung von Analyse, Planung und Implementierung einzusetzen, ohne grundlegende konzeptionelle Kompetenzen zu substituieren.

Inhalte

Diese Veranstaltung vermittelt grundlegende Konzepte der Programmierung mit besonderem Fokus auf anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Fragestellungen. Die behandelten Inhalte gliedern sich in mehrere aufeinander aufbauende Themenbereiche.

Zu Beginn werden zentrale Grundlagen der Programmierung eingeführt. Dazu zählen grundlegende Konzepte wie Programmiersprachen und deren Typen, Entwicklungsumgebungen, logische Strukturen, Kontrollflüsse sowie grundlegende Best Practices der Softwareentwicklung. Die Veranstaltung konzentriert sich dabei primär auf die Programmiersprache Python als weit verbreitete, vielseitige und wirtschaftsnahe Sprache.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Projekt-Setup. Die Studierenden lernen den Umgang mit Entwicklungsumgebungen, das Ausführen von Code, den strukturierten Aufbau einer Codebasis sowie grundlegende Prinzipien der Versionsverwaltung und Zusammenarbeit mit GitHub.

Darauf aufbauend werden elementare Programmierbeispiele behandelt, die das Verständnis dafür fördern, wie Code aufgebaut ist, wie Skripte funktionieren, welche Rolle Bibliotheken spielen und wie bestehende Softwarekomponenten genutzt werden können.

Ein zentraler Anwendungsbereich ist das Einlesen, Verarbeiten und Analysieren von Daten mit Python. Die Studierenden erwerben grundlegende Kompetenzen im Bereich der datengetriebenen Analyse, insbesondere im Kontext wirtschaftswissenschaftlicher Fragestellungen.

Ergänzend wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Softwareentwicklung thematisiert. Dabei werden sowohl sinnvolle Einsatzszenarien als auch Grenzen, Risiken und typische Fehlerquellen diskutiert.

Abschließend erhalten die Studierenden eine konzeptionelle Einführung in die Unterscheidung zwischen Front-End- und Back-End-Logiken, wobei der Fokus auf der Integration beider Aspekte innerhalb einer Anwendung liegt.

Ein integraler Bestandteil der Veranstaltung ist ein semesterbegleitendes Projekt. In diesem entwickeln die Studierenden ein Full-Stack-Projekt zu einem selbst gewählten Thema. Ziel ist es, den gesamten Entwicklungsprozess von der Ideenfindung über die Planung bis zur Implementierung praktisch zu durchlaufen und die erlernten Inhalte anzuwenden.