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Wie sage ich es meinem:er Chef:in?

Die Entscheidung für den EMBM ist mit einem finanziellen Aufwand verbunden und das Studium wirkt sich auch auf Ihren Job aus. Mit diesem Blogartikel geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihre:n Chef:in überzeugen, Sie zu unterstützen.

31.05.2021

Gesprächssituation

Gesprächssituation

Binden Sie Ihre:n Vorgesetzte:n rechtzeitig in die Entscheidungsfindung mit ein. Besprechen Sie gemeinsam die Vor- und Nachteile verschiedener Weiterbildungsoptionen. In dem Sie Ihre:n Vorgesetzte:n in den Entscheidungsprozess einbinden, eröffnen Sie die Möglichkeit, seine oder ihre Meinung einzubringen und stellen Ihre:n Vorgesetzte:n nicht vor vollendete Tatsachen.

Begründen Sie, warum Sie sich weiterbilden wollen. Der EMBM bietet Ihnen die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Eine Weiterbildung motiviert Sie, Ihren jetzigen Job noch besser zu machen. Zudem möchte Sie lernen, noch professioneller zu arbeiten, wovon nicht zuletzt auch Ihr Team und Ihr direktes Arbeitsumfeld profitieren werden. Dadurch amortisieren sich auch schnell die Kosten für das Weiterbildungsstudium und Sie können neue Impulse einbringen, die auch Ihre:n Chef:in entlasten können.

Gehen Sie auf den großen Wissenszuwachs ein, der direkt mit Ihrem Unternehmen verknüpft ist. Über das Studienjahr verteilt reichen Sie insgesamt 12 Einsendeaufgaben ein, indem Sie die erlernte Theorie in einer gestellten Aufgabe direkt auf Ihr Unternehmen anwenden. Darüber hinaus bietet die Masterarbeit Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit einem Praxisprojekt zu beschäftigen. Im Alltag bleibt oftmals nicht genug Zeit, ein Projekt von Grund auf wissenschaftlich zu durchdenken. So könnten Sie sich beispielsweise im Rahmen der Masterarbeit mit der Einführung einer neuen Vertriebsstrategie beschäftigen, ein neues Werbekonzept erstellen, eine Auslandsmarkterschließung prüfen oder die Einführung von einem Kundenportal erarbeiten. Dadurch können Sie neben den allgemeinen Vorteilen einer Weiterbildung auf die spezielleren Gegebenheiten Ihres Arbeitgebers eingehen.

Eine Hürde könnte sein, dass Sie viermal für ca. eine Woche in Berlin sein werden. Versuchen Sie für einen reibungslosen Ablauf in Ihrer Abwesenheit zu sorgen und besprechen Sie wie die anfallende Arbeit erledigt werden kann. Übrigens können Sie für die Präsenzseminare entweder Urlaub nehmen, Bildungsurlaub beantragen, oder Ihren Arbeitgeber um eine Freistellung bitten.

Oftmals übernehmen die Arbeitgeber unserer Studierenden ganz oder teilweise die Studiengebühren, im Gegenzug werden häufig Vereinbarungen getroffen, Sie als Mitarbeiter an das Unternehmen für einige weitere Jahre fest zu binden. Damit beugen Sie mögliche Bedenken vor, dass Sie sich die Weiterbildung bezahlen lassen und diesen Schritt als Sprungbrett nutzen für den nächsten Karriereschritt in einem anderem Unternehmen. Zeigen Sie Ihre Loyalität und betonen Sie was Sie an Ihrem aktuellen Job schätzen und dass Sie die Weiterbildung nutzen möchten, um Ihren aktuellen Job noch besser zu machen. Wägen Sie gründlich ab, welche Option für Sie und Ihre Lebenssituation am sinnvollsten ist.

Und was können Sie tun, wenn Sie merken, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen Steine in den Weg legt? Hand auf Herz: Ist das das richtige Umfeld für Sie? Fühlen Sie sich wohl und wertgeschätzt? Erfolgreiche Unternehmen unterstützen Ihre Mitarbeiter dabei erfolgreich zu sein. Wenn es gar darauf hinausläuft, dass das Studium zu einem Dorn im Auge Ihres Arbeitsgebers wird, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt sich neu zu orientieren!