Springe direkt zu Inhalt

Zeitmanagement! Wie aufwändig ist ein MBA/ MBM?

Ist ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium neben dem Beruf zu bewältigen? Wie viel Zeit sollten Sie für das Selbststudium einplanen? In diesem Beitrag möchten wir Ihnen unsere Erfahrungen und Tipps schildern.

Nr. 3/2021 vom 26.03.2021

Zeitmanagement

Zeitmanagement

Fragen Sie sich, wie Sie Ihren Job und gleichzeitig ein Studium unter einen Hut bringen können? Die gute Nachricht vorweg, es ist zu schaffen! In den letzten 36 Jahren haben ca. 1270 Personen den EMBM neben Ihrem Beruf abgeschlossen. Und jetzt kommt das ABER. Ja es ist aufwendig. Allerdings berichten viele unserer Absolvent:innen, dass insbesondere der Fakt, dass das Studium „nur“ ein Jahr dauert, eine große Motivation ist, den Arbeitsaufwand auf sich zu nehmen. Übrigens, wenn Sie genauer wissen wollen, wie sich ein MBA und der EMBM unterscheiden, lesen Sie gerne unseren Blogartikel Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem MBA und dem MBM? dazu.

Da es sich beim EMBM um einen berufsbegleitenden Studiengang handelt, ist der Arbeitsaufwand außerhalb der Präsenzseminare grundsätzlich so ausgelegt, dass er außerhalb der Arbeitszeiten und innerhalb des vorgesehen einjährigen Studiums geleistet werden kann. 

Bitte beachten Sie jedoch, dass das EMBM-Programm modular aufgebaut und nicht nach Semestern strukturiert ist. Die üblichen Semester, wie sie bei Vollzeitstudiengängen Anwendung finden, haben hier daher lediglich eine administrative Bedeutung. 

Es gibt deshalb bis auf den Jahreswechsel keine offizielle Unterbrechung des Studiums und daher auch in dem Sinne keine prüfungs- und vorlesungs- bzw. lernfreie Zeit. Hierdurch ist das Studium einerseits recht intensiv, andererseits ist es dadurch möglich, dass für das einjährige (= 2-semestrige), berufsbegleitende EMBM-Studium in Teilzeit 60 ECTS-Leistungspunkte entsprechend einem einjährigen Vollzeitstudium (1 ECTS-Leistungspunkt = 30 Stunden Arbeitsaufwand; 30 ECTS pro Semester = circa 900 Arbeitsstunden) vergeben werden können. Nach Semestern strukturierte, berufsbegleitende Teilzeitprogramme vergeben ansonsten in der Regel meist lediglich 60 ECTS-Leistungspunkte für 3 Semester (= 1,5 Jahre). Mehr Informationen zum ECTS-Punktesystem finden Sie hier.

Grundsätzlich ist es natürlich individuell sehr unterschiedlich, wie viel Zeit man speziell für das Selbststudium, aber auch für beispielsweise Erholung und Privatleben benötigt bzw. aufwenden will. Da spielen dann viele Faktoren mit hinein (Verständnis und Unterstützung durch Arbeitgeber/ Familie/ Partner, Vorwissen, Lerntyp, Arbeitssituation, Selbstdisziplin, Wohnumfeld, Motivation etc.).

Die meisten unserer Studierenden wenden in den Fernstudienphasen zwischen acht und zwölf Stunden pro Woche für das Studium auf. Ganz konkret könnte das so aussehen:

  • Samstag & Sonntag jeweils 6 Stunden einplanen
  • 1 x pro Woche ab nachmittags am Lehrtext arbeiten und jeden Samstag
  • Jeden Morgen vor dem Büro zwei Stunden & jedes zweite Wochenende einen Samstag

Unsere Studierenden berichten, dass insbesondere zu Beginn, die Zeit fest eingeplant werden sollte. Nach den ersten Wochen zeigt sich ein gewisser Lerneffekt, in dem das Lesen der Fachliteratur schneller geht, die Formulierung der Einsendeaufgaben flüssiger werden und man insgesamt mehr ins Studium reinkommt. Abschließend wollen wir Ihnen noch einen Ratschlag mitgeben. Häufig reduzieren unsere Studierenden Ihre Arbeit zum Beispiel auf 80 % für die Dauer des Studiums. In der Theorie klingt das sehr vernünftig und sinnvoll. Praktisch ist es oft so, dass es eine Reduktion der Arbeitsstelle nicht immer reibungslos abläuft. Tatsächlich lässt sich nicht immer jemand finden, der genau die 20 % der Arbeitsleistung gerne für ein Jahr übernehmen möchte. Wägen Sie daher gut ab, ob eine Reduktion Ihrer Arbeit Ihnen wirklich weiterhilft.