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Wie hoch ist der Arbeitsaufwand grundsätzlich und insbesondere in den Fernstudienphasen?

Da es sich beim EMBM um einen berufsbegleitenden Studiengang handelt, ist der Arbeitsaufwand außerhalb der Präsenzseminare grundsätzlich so ausgelegt, dass er außerhalb der Arbeitszeiten und innerhalb des vorgesehen einjährigen Studiums geleistet werden kann. Bitte beachten Sie jedoch, dass das EMBM-Programm modular aufgebaut und nicht nach Semestern strukturiert ist. Die üblichen Semester, wie sie bei Vollzeitstudiengängen Anwendung finden, haben hier daher lediglich eine administrative Bedeutung. 

Es gibt deshalb bis auf die Woche 52 (Jahreswechsel) keine offizielle Unterbrechung des Studiums und daher auch in dem Sinne keine prüfungs- und vorlesungs- bzw. lernfreie Zeit. Hierdurch ist das Studium einerseits recht intensiv, andererseits ist es dadurch möglich, dass für das einjährige (= 2-semestrige), berufsbegleitende EMBM-Studium in Teilzeit 60 ECTS-Leistungspunkte entsprechend einem einjährigen Vollzeitstudium (1 ECTS-Leistungspunkt = 30 Stunden Arbeitsaufwand; 30 ECTS pro Semester = circa 900 Arbeitsstunden) vergeben werden können. 

Nach Semestern strukturierte, berufsbegleitende Teilzeitprogramme vergeben ansonsten in der Regel meist lediglich 60 ECTS-Leistungspunkte für 3 Semester (= 1,5 Jahre). Mehr Informationen zum ECTS-Punktesystem finden Sie unter folgendem Link: https://www.fu-berlin.de/studium/information_a-z/punktemodule.html

Grundsätzlich ist es natürlich individuell sehr unterschiedlich, wie viel Zeit man speziell für das Selbststudium, aber auch für beispielsweise Erholung und Privatleben, benötigt bzw. aufwenden will. Da spielen dann viele Faktoren mit hinein (Verständnis und Unterstützung durch Arbeitgeber/Familie/Partner, Vorwissen, Lerntyp, Arbeitssituation, Selbstdisziplin, Wohnumfeld, Motivation etc.). Die meisten unserer Studierenden wenden in den Fernstudienphasen zwischen acht und zwölf Stunden pro Woche für das Studium auf.