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Frequently Asked Questions

Gemeinsamkeiten zwischen EMBM und MBA:

  • Zielgruppe: (zukünftige oder aktuelle) Führungskräfte und Manager von Unternehmen, die bereits Berufserfahrung haben; insbesondere auch Bewerber ohne wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund;
  • Ziel: Beschleunigung der Karriere; als sogenannter ‚Terminal Degree‘ ist eine anschließende Promotion bzw. wissenschaftliche Karriere i.d.R. nicht das vorrangige Ziel;
  • Inhalte: ‚Theorie-Praxis-Transfer‘ (Anwendung auf eigene berufliche Praxis) aus (strategischer) Managementsicht; anwendungsorientiert (im Gegensatz zu beispielsweise wissenschaftlich / forschungsorientierten Masterprogrammen (z.B. M.Sc.);
  • Lernformen: Blended Learning; Präsenzphasen und Fernstudienphasen; verstärkte Verwendung von Fallstudien;
  • Aufbau: modular (Themenbereiche in Blöcken anstatt über das Semester verteilt); berufsbegleitend;

 

Unterschiede zwischen EMBM und MBA:

  • MBA: generalistisches Management-Studium (‚General Management‘); eher breit als tief; ‚Business & Management in a nutshell’: Es wird quasi eine Übersicht über das gesamte BWL-Spektrum aus Managementsicht vermittelt; in der Regel Aushängeschilder von (privaten bzw. ausgelagerten) Business Schools; Unterrichtssprache i.d.R. Englisch; Teilnehmer aus allen Unternehmensbereichen; aufgrund der Internationalität teilweise GMAT oder andere Tests als Zulassungskriterium zum besseren Vergleich der Abschlüsse;
  • EMBM: spezialisiertes Management-Studium; andere Unternehmensfunktionen (z.B. Personalwesen, Finanzierung; Rechnungswesen, Steuerlehre) werden zugunsten einer Vertiefung in (Business-to-Business-)Marketing eher kurz gehalten; trotz der grundsätzlichen Anwendungsorientierung an einer Forschungsuniversität angesiedelt; Unterrichtssprache Deutsch; Teilnehmer oftmals im Bereich Marketing tätig (bzw. Wunsch, ins Marketing zu wechseln);

 

Vor- und Nachteile EMBM und MBA:

  • MBA: keine Festlegung auf eine Spezialisierung; typischerweise für bereits spezialisierte langjährige Manager (z.B. Ingenieure im mittleren Management) ohne wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund geeignet, die ins Top-Management großer internationaler Unternehmen aufsteigen wollen; ‚allgemeines Managementwissen‘ ermöglicht grundsätzlich Anwendung in unterschiedlichsten Führungsfunktionen und Unternehmen; wichtig: sollte wenn möglich von akkreditierter, in internationalen Rankings vertretener Business School verliehen werden (dann allerdings oft recht teuer, da private Business Schools oftmals große, gewinnorientierte Organisationsstrukturen, insbesondere Marketing-Abteilungen, über die Gebühren mitfinanzieren müssen); oftmals große Nähe zu Wirtschaftsunternehmen (teilweise Karrierevorteil aber teilweise auch Einfluss auf Inhalte); MBA-Abschluss international bekannt; insbesondere in Deutschland teilweise sehr ‚junge‘ Hochschulen und Programme (positiv: z.B. sehr flexibel, hohe Serviceorientierung, wie Unternehmen geführt; negativ: z.B. Unklarheit über zukünftige Reputation/Bestehen; teilweise starke Kompromisse bezüglich den akademischen Ansprüchen zugunsten der Anwendungsorientierung, insbesondere seit der letzten Finanzkrise vermehrt Kritik an ‚moralischem Kompass‘ von MBA-Absolventen und tatsächlich in MBA-Programmen vermittelbaren Führungsqualitäten und Soft-Skills (siehe z.B. Henry Mintzberg);
  • EMBM: durch Spezialisierung erlerntes Expertenwissen bereitet insbesondere auf Führungsfunktion im (Business-to-Business-)Marketing vor; am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Forschungsuniversität FU Berlin angesiedelt, daher große Nähe zur Wissenschaft (‚Theorie-Praxis-Transfer‘, Anwendung neuester Erkenntnisse aus der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung auf Praxisfälle); Renommée und (Alumni-)Netzwerk einer alteingesessenen, international anerkannten Forschungsuniversität; 35-jähriges Bestehen des EMBM (konstante Weiterentwicklung); Balance zwischen Anwendungsorientierung und akademischen Ansprüchen durch Systemakkreditierung der FU Berlin; neben allgemeinem Managementwissen auch verstärkt Vermittlung von ganz konkreten Marketing-Instrumenten und Methoden; da an staatlichen Universitäten durch die Gebühren grundsätzlich vor allem der Studienbetrieb der nicht-konsekutiven, weiterbildenden Masterstudiengänge selbst gesichert werden soll, sind die Gebühren im Vergleich zu gewinnorientierten privaten Business Schools eher niedrig; EMBM als akademischer Grad keine international bekannte ‚Marke‘;

 

Hierzu muss man auch wissen, dass der MBA grundsätzlich immer ein generalistisches Management-Studium und insbesondere in den USA sowie in Großbritannien so etwas wie eine Marke ist. 

Es gibt zwar inzwischen oftmals die Möglichkeit, dem MBA-Studium beispielsweise durch Vertiefungsfächer eine persönliche Note zu geben, die Ursprungsidee bleibt jedoch das ‚General Management‘. Die internationalen MBA-Akkreditierungsagenturen (AACSB; AMBA, EQUIS/EFMD) achten daher in Ihren Richtlinien sehr darauf, dass dies gewahrt bleibt. Dass es im restlichen Europa und insbesondere in Deutschland teilweise ‚MBAs mit Spezialisierung‘ gibt (z.B. ‚MBA in Real Estate Management‘ etc.) beruht daher oftmals eher auf Unkenntnis bzw. Missverständnissen. Derartige Angebote würden i.d.R. keine MBA-spezifische Akkreditierung erhalten und insbesondere im englischsprachigen Ausland eher Verwunderung hervorrufen.

Ein weiterer Punkt, warum der EMBM einem EMBA sehr ähnlich ist, ist zudem dass es sich beim Begriff ‚Marketing‘ eben nicht nur um Werbung und die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen handelt, sondern um ein ganzheitliches, marktorientiertes Management von Unternehmen. Als Aufgabe der Unternehmensführung schließt das Marketing daher die allermeisten Unternehmensfunktionen mit ein.

Der EMBM vermittelt also nicht nur betriebswirtschaftliches Know-how wie Marketing- und Vertriebswissen, das Sie für die erfolgreiche Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen an Geschäftskunden benötigen, sondern auch Grundlagen in Strategie, Management und Controlling. 

Grundsätzlich gibt es hier also kein ‚besser‘ oder ‚schlechter‘. Es kommt ganz darauf an, welche persönlichen Vorlieben man hat und welche Ziele man verfolgt.

Auf unserer Webseite finden Sie die Logos von Unternehmen, in denen unsere Alumni arbeite(te)n, in denen sie sich zum Teil auch mithilfe des EMBM-Abschlusses Führungsrollen erarbeitet haben und/oder die aktiv Mitarbeiter finanziell oder anderweitig dabei unterstützt haben, das EMBM-Programm zu absolvieren. Zu einem kleineren Teil sind dies auch Unternehmen, in denen entweder externe Dozenten tätig sind oder waren und mit denen teilweise in diesem Zusammenhang in der Vergangenheit auch Fallstudien o.ä. erarbeitet wurden. Die Logosammlung dient in erster Linie dazu, dass Bewerber einen ersten Eindruck davon bekommen können, in welchen Unternehmen, Branchen und Bereichen ‚typische‘ EMBM-Studierende in der Vergangenheit gearbeitet haben. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um Unternehmen, die im Rahmen des EMBM-Programms aktiv neue Mitarbeiter rekrutieren. Zudem gibt es keinen direkten Einfluss von Unternehmen auf die Inhalte des EMBM.

Der EMBM richtet sich an Führungskräfte und all diejenigen, die es werden wollen. Genauso ist das Studium auch für Personen geeignet, die eine berufliche Veränderung anstreben oder einen neuen Job suchen. Das Studium soll einen Beitrag zur Weiterbildung des Marketing-Führungsnachwuchses in verarbeitenden Industrien, im Dienstleistungssektor sowie in Start-Ups leisten. Konzipiert ist das Studienprogramm für Berufstätige mit akademischer Erstausbildung. Anzustrebende Positionen und Tätigkeitsfelder wären insbesondere Geschäftsführer:innen, Leiter:innen und (führende) Mitarbeiter:innen aus den Abteilungen Vertrieb/Verkauf, Marketing, Außen-/Innendienst, Key-Account-Management, Produktmanagement, Kundenservice/CRM sowie Geschäftsführer:innen und (leitende) Mitarbeiter:innen aus IT-Beratungen, Unternehmensberatungen, Marketingagenturen und Softwarehäusern.

Angesichts der Unsicherheit über den Verlauf der Corona-Krise, haben wir Maßnahmen für das aktuelle und kommende Studienjahr des EMBM ergriffen. Wie gewohnt, wird der 36. Jahrgang des EMBM pünktlich in das Studium starten. Als Alternative zu den Präsenzseminaren vor Ort in Berlin wird es die Möglichkeit geben, an Online-Seminaren teilzunehmen, sollte es die Situation erfordern. Mit Hilfe von vielfältigen Lehrmethoden und interaktiven Online-Lernformaten ist es uns gelungen, ein innovatives und virtuelles Bildungsumfeld zu schaffen, das auch online ein umfassendes Studienerlebnis gewährleistet.

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Zulassung sind wie folgt:

  • Hochschulabschluss (i.d.R. mindestens ein Bachelorabschluss nach einem 4-jährigen Vollzeitstudium), nachgewiesen durch das Zeugnis/Transkript (inkl. Kurse und Noten) des Hochschulabschlusses und Urkunde über den erworbenen Hochschulgrad
  • Nachgewiesene Berufserfahrung von mind. einem Jahr nach dem ersten Hochschulabschluss, vorzugsweise in der Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen an Geschäftskunden, bescheinigt durch den aktuellen und/oder eventuelle ehemalige Arbeitgeber
  • Bei Studienabschluss an einer ausländischen Hochschule: Nachweis über die erforderlichen Sprachkenntnisse
  • Zeugnis des Hochschulabschlusses und/oder Urkunde über den erworbenen Hochschulgrad (auf Deutsch oder Englisch)
  • Arbeitsbescheinigung(en) des Arbeitgebers bezüglich Berufserfahrung (i. d. R. nicht unter einem Jahr nach dem Hochschulabschluss, auf Deutsch oder Englisch) 
  • Aufgabe zur Begründung der Motivation
  • Angaben zur Statistik
  • Tabellarischer Lebenslauf 
  • Bei Studienabschluss an einer ausländischen Hochschule:  Nachweis über die erforderlichen Sprachkenntnisse (Nachweis des Bestehens der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit DSH 2 oder der Nachweis eines Äquivalents)

Beim Zulassungskriterium von mindestens einem Jahr Berufserfahrung ist es i.d.R. wichtig, dass diese nach dem Erststudium erfolgt ist, idealerweise (jedoch nicht zwingend) in der Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen im Business-to-Business-Bereich. Wenn die Berufserfahrung aus einem anderen Bereich stammt, sind Führungserfahrungen sicherlich hilfreich. Diese sollten Sie dann möglichst detailliert, beispielsweise in Form eines Arbeitszeugnisses, mit zur Bewerbung einreichen. Wichtig wäre in diesem Fall auch, dass Sie in Ihrem Motivationsschreiben nochmals und im Rahmen der Beantwortung der „Leitfragen zur Motivation“ ausführlich (jedoch auf maximal 3 Seiten) ausführen, inwiefern das EMBM-Programm sie auf ihrem ganz persönlichen Weg und beim Erreichen ihrer beruflichen Ziele unterstützen würde. Diese Leitfragen finden Sie unter „Begründung Motivation & Statistik“ hier.

Generell müssen Bewerber neben einem ersten Hochschulabschluss von i.d.R. mindestens vier Jahren (bzw. 240 ECTS) lediglich Berufserfahrung von mind. einem Jahr nach dem ersten Hochschulabschluss nachweisen.

Eine Arbeitsbescheinigung Ihres Arbeitsgebers über ein Jahr Vollbeschäftigung würde also grundsätzlich reichen, um das Zulassungskriterium ‚Berufserfahrung‘ zu erfüllen und Ihre Bewerbung in diesem Punkt zu vervollständigen.

Unter gewissen Umständen ist es jedoch hilfreich, auch weitere Informationen sowie Tätigkeiten nachzuweisen, insbesondere wenn

  1. lediglich ein Nachweis über mindestens drei Jahre Hochschulstudium (bzw. 180 ECTS) vorliegt sowie
  2. wenn es deutlich mehr qualifizierte Bewerber als Studienplätze gibt.

Nein, der EMBM richtet sich insbesondere auch an Bewerber ohne wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund. Wer seine berufliche Zukunft in der Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen an Geschäftskunden sieht, ist bei uns richtig. Das EMBM Studium vermittelt - wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisnah - betriebswirtschaftliches Know-how, das hierzu beherrscht werden muss: Marketing- und Vertriebswissen genauso wie Grundlagen in Strategie, Management und Controlling.

Ja, Sie können sich für den EMBM bewerben. Jedoch benötigen Sie bei einem Studienabschluss an einer ausländischen Hochschule einen Nachweis über die erforderlichen Sprachkenntnisse (Nachweis des Bestehens der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit DSH 2 oder oder der Nachweis eines Äquivalents gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber:innen an der Freien Universität Berlin.

Bei einem Studienabschluss an einer ausländischen Hochschule benötigen Sie einen Nachweis über die erforderlichen Sprachkenntnisse (Nachweis des Bestehens der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit DSH 2 oder der Nachweis eines Äquivalents gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerberinnen oder Bewerber an der Freien Universität Berlin.

 

Sollten Sie die DSH 2 oder ein Äquivalent noch nicht erreicht haben, ist zur Bewerbung ein Mindestniveau an Deutschkenntnissen anhand der folgenden Zeugnisse nachzuweisen:

  • benotetes Zeugnis/Zertifikat C1 GER einer Sprachenschule 
  • TestDaF mit mindestens Niveau 4 in zwei Teilprüfungen und Niveau 3 in zwei Teilprüfungen (z. B. 4/4/3/3)
  • Einstufungstest, der das Niveau C1 GER bescheinigt
  • DSH 1

 

Im Fall einer Zulassung erhalten Sie zusammen mit dem Zulassungsbescheid eine Einladung zur DSH von der offiziellen Zulassungsstelle. Darauf haben wir leider keinen Einfluss. Wir empfehlen Ihnen dringend, das entsprechende Deutschzeugnis (DSH 2 oder Äquivalent) schon mit der Bewerbung für den Masterstudiengang nachzuweisen!

Normalerweise erhalten Sie zusammen mit dem Zulassungsbescheid eine Einladung zur DSH von der offiziellen Zulassungsstelle (Juli bis August). Hierauf haben wir aber leider keinen Einfluss. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite des Studierenden-Service-Centers.

Ausländische Studierende des EMBM beantragen in der Regel kein normales Studentenvisum, da es sich um ein berufsbegleitendes, weiterbildendes Programm und kein Vollzeitstudium handelt. Demnach müsste ein einfaches Touristenvisum oder ein Visum „zur mehrmaligen Einreise“ für die Teilnahme an den vier Präsenzseminaren ausreichen. Wichtig ist es jedoch zu wissen, dass lediglich die Botschaft Ihnen auch wirklich verbindliche Angaben hierzu machen kann und wir hier kaum Einflussmöglichkeiten haben.

  1. den vollständig ausgefüllten Antrag auf Immatrikulation

  2. den Zulassungsbescheid samt Studienplatzannahmeerklärung

  3. Original und Kopie eines Ausweisdokuments, aus dem der vollständige Name hervorgeht und wenn möglich auch die aktuelle Semesteranschrift (bei Personalausweis: Vorder- und Rückseite)

  4. eine amtlich beglaubigte Kopie Ihres Studienabschlusszeugnisses (oder Kopie samt Original) (Zeugnis (Transcript of Records) & Urkunde)

  5. eine amtlich beglaubigte Kopie (oder Kopie samt Original) Ihrer Hochschulzugangsberechtigung (Abitur oder Äquivalent), ggf. eine offizielle Übersetzung, wenn Ihr Abiturzeugnis in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch ausgestellt wurde 

  6. Krankenversicherungsnachweis für die Hochschule bzw. eine Kopie der Bescheinigung über die Befreiung von der Versicherungspflicht durch eine deutsche gesetzliche Krankenkasse 

  7. Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten deutschen Hochschule

  8. ggf. eine Kopie des Nachweises ausreichender deutscher Sprachkenntnisse (z.B. DSH, TestDaF), wenn Sie einen ausländischen Studienabschluss oder eine ausländische Hochschulzugangsberechtigung haben. Beachten Sie bitte, dass Sie für eine Zulassung den Nachweis des Bestehens der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit DSH 2 oder der Nachweis eines Äquivalents benötigen. Sollten Sie die DSH 2 oder ein Äquivalent noch nicht erreicht haben, ist zur Bewerbung ein Mindestniveau an Deutschkenntnissen mit DSH 1 oder der Nachweis eines Äquivalents möglich. Mit dem Zulassungsbescheid erhalten Sie dann eine Einladung zur DSH, sodass Sie das benötigte Niveau (DSH 2) nachträglich erreichen können. Wir empfehlen Ihnen jedoch dringend, das entsprechende Deutschzeugnis (DSH 2 oder Äquivalent) schon mit der Bewerbung für den Masterstudiengang nachzuweisen!

  9. Nachweis über die Zahlung der Beiträge und Gebühren in Höhe von 14.000 Euro (inklusive Semesterbeitrag) bzw. bei Ratenzahlung des ersten Teilbetrags

Insgesamt gibt es im EMBM 30 Studienplätze pro Jahrgang. Diese Plätze werden unter denjenigen Bewerbern vergeben, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen. Gibt es mehr qualifizierte Bewerber als Studienplätze, so wird eine Rangfolge erstellt. Hier spielen dann unter anderem auch die Abschlussnote des Erststudiums, die Länge der Berufserfahrung, Managementtätigkeiten, die Nähe der aktuellen Tätigkeit zu den Studieninhalten, das Motivationsschreiben und die Ziele der Bewerber eine Rolle. Insgesamt stehen die Chancen jedoch gut, dass Sie bei der Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen einen Studienplatz erhalten.

Der Bewerbungszeitraum für den 37. Jahrgang (Beginn ab Oktober 2021) endet am 15.07.2021. Sollte es dann noch freie Plätze geben, wird es eine weitere Bewerbungsrunde mit Bewerbungsschluss zum 31.08.2021 geben. Die Zulassung erhalten erfolgreiche Bewerber erst nach Ablauf der Bewerbungsfrist, also nachdem die Zulassungsstelle der Freien Universität alle Bewerbungen erhalten hat und alle vollständigen Unterlagen abschließend bewerten konnte. Nach dieser ersten Bewertung durch die Zulassungsstelle wird noch eine Zulassungskommission, bestehend aus den verantwortlichen Mitarbeitern und Professoren beim EMBM, die finalen Entscheidungen bzgl. der Bewerbungen und Zulassungen treffen. Die Zulassungen für bis zum 15. Juli 2021 eingegangene Bewerbungen werden dann nach dem Ablauf der Bewerbungsfrist versendet, voraussichtlich im August 2021.

Einen endgültigen und rechtsgültigen Zulassungsbescheid erhalten Sie für bis zum 15. Juli 2021 eingegangene Bewerbungen voraussichtlich erst im August 2021. Im Vergleich zu anderen Studiengängen wird der Bescheid also erst relativ spät versendet. Um Ihre Planungssicherheit jedoch zu erhöhen, erhalten Sie schon vorher einen informellen Bescheid von uns, der jedoch keine rechtliche Wirksamkeit hat.

Die Studiengebühren von 14.000 € für das erste Studienjahr des EMBM schließen neben den Semestergebühren und -beiträgen folgende Leistungen mit ein:

  • Persönliche Studienbetreuung durch eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in
  • Sämtliche Lehrtexte des Studiums in digitalisierter Form
  • Einen detaillierten Studienführer und strukturierte Literaturhinweise zur Lösung der Einsendeaufgaben
  • Schriftliche Beurteilungen der Einsendeaufgaben und der Masterarbeit
  • Teilnahme an den vier Seminaren des Studiengangs
  • Sämtliche Seminarunterlagen in digitalisierter Form (z.B. Vorlesungsunterlagen und Fallstudien)
  • Teilnahme an den Modulprüfungen
  • Übungsaufgaben und E-Trainings auf der Lernplattform „Blackboard“ zur Klausurvorbereitung
  • Verpflegung während der Kaffeepausen und Mittagessen im Rahmen der Seminare

 

Wichtig ist die begriffliche Abgrenzung der folgenden Kosten:

  • die ‚Studiengebühren‘ (beim weiterbildenden EMBM 14.000 €), 
  • sowie die sogenannten ‚Semestergebühren und -beiträge‘ (im aktuellen Semester 311,99 €, dies ändert sich teilweise geringfügig von Semester zu Semester), die in den ‚Studiengebühren‘ von 14.000 € für das erste Studienjahr (Regelstudienzeit) enthalten sind.

In der Regel gilt, dass die Studiengebühren von 14.000 € komplett nach Erhalt des Zulassungsbescheids und der verbindlichen Annahme des Studienplatzes durch den/die Bewerber:in überwiesen werden sollten.

Die Rechnung kann in eine Firmen- und eine Privatrechnung aufgeteilt werden, wenn Ihr Arbeitgeber lediglich einen Teil Ihrer Studiengebühren übernimmt. Bitte geben Sie in diesem Fall dann in Ihrem Antrag zudem die Rechnungsanschrift und Kontaktdaten Ihres Arbeitgebers und die Höhe der jeweiligen Anteile der Teilnahmegebühr an, die Sie bzw. Ihr Arbeitgeber übernehmen werden.

Sollte sich das Studium unerwartet verlängern, gelten folgende Regelungen:

„§ 2 Höhe der Gebühr (2) Für den Fall, dass sich das Studium aufgrund von nicht ausreichenden oder nicht erbrachten Prüfungsleistungen über zwei Semester hinaus verlängert, fallen für jedes zusätzliche Semester die jeweils geltenden Semestergebühren und -beiträge an.“

 

Erst ab dem 3. Semester wären also ‚Semestergebühren und -beiträge‘ fällig. Hierbei ist zu beachten, dass die genannten ‚Semestergebühren und -beiträge‘ beim EMBM immer abzüglich der für das Semesterticket zu entrichtenden Gebühren zu sehen sind (derzeit ca. 198,80 €), da es bei den berufsbegleitenden Masterprogrammen an der Freien Universität Berlin diese Option nicht gibt.

 

Ein weiterer wichtiger Paragraph ist der folgende:

„§ 2 Höhe der Gebühr (3) Für den Fall, dass sich das Studium aufgrund von nicht ausreichenden oder nicht erbrachten Prüfungsleistungen über sechs Semester hinaus verlängert, fällt über die in Abs. 2 genannten Semestergebühren und - beiträge hinaus für jedes zusätzliche Semester eine Gebühr von 1.500,00 € an.“

 

Grundsätzlich schaffen deutlich über 90% der Studierenden jedes Jahrgangs es jedoch, innerhalb der vorgesehenen 2 Semester das Studium neben einer Vollzeitstelle abzuschließen.

Die Veranstaltungen des EMBM der Freien Universität Berlin sind in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin und Hamburg grundsätzlich als Bildungsurlaub anerkannt. Wir erstellen auf Wunsch sehr regel- und standardmäßig Teilnahmebescheinigungen für unsere Teilnehmer, da viele von ihren Arbeitgebern entweder finanziell oder zumindest zeitlich, also mit der Ermöglichung von Bildungsurlaub, unterstützt werden. Bei einem Rechtsanspruch von 10 Tagen Bildungsurlaub innerhalb von 2 Jahren könnten Sie von insgesamt vier Präsenzseminare, also beispielsweise das Präsenzseminar I in 2021 und ein weiteres Seminar in 2022, mit Bildungsurlaub abdecken. Es gibt zudem natürlich immer die Möglichkeit, dass Sie mit Ihrem Arbeitgeber einen vom Bildungsurlaub unabhängigen Zusatzurlaub für die weiteren Seminare aushandeln. Der Prozess sieht in der Regel vor, dass Sie bei Ihrem Arbeitgeber den Bildungsurlaub beantragen, i.d.R. durch ein firmeninternes Formular oder einen 3-Zeiler. Der Arbeitgeber muss sich dann um die Kostenerstattung Ihrer Bildungstage bei der Bundesagentur für Arbeit kümmern. Die erwähnte Teilnahmebescheinigung bekommen Sie von uns jeweils zum Ende der Seminare. Diese leiten Sie dann an Ihren Arbeitgeber weiter. Weitere Details zum Ablauf müssten Sie dann intern erfragen.

Da es sich beim EMBM um einen berufsbegleitenden Studiengang handelt, ist der Arbeitsaufwand außerhalb der Präsenzseminare grundsätzlich so ausgelegt, dass er außerhalb der Arbeitszeiten und innerhalb des vorgesehen einjährigen Studiums geleistet werden kann. Bitte beachten Sie jedoch, dass das EMBM-Programm modular aufgebaut und nicht nach Semestern strukturiert ist. Die üblichen Semester, wie sie bei Vollzeitstudiengängen Anwendung finden, haben hier daher lediglich eine administrative Bedeutung. 

Es gibt deshalb bis auf die Woche 52 (Jahreswechsel) keine offizielle Unterbrechung des Studiums und daher auch in dem Sinne keine prüfungs- und vorlesungs- bzw. lernfreie Zeit. Hierdurch ist das Studium einerseits recht intensiv, andererseits ist es dadurch möglich, dass für das einjährige (= 2-semestrige), berufsbegleitende EMBM-Studium in Teilzeit 60 ECTS-Leistungspunkte entsprechend einem einjährigen Vollzeitstudium (1 ECTS-Leistungspunkt = 30 Stunden Arbeitsaufwand; 30 ECTS pro Semester = circa 900 Arbeitsstunden) vergeben werden können. 

Nach Semestern strukturierte, berufsbegleitende Teilzeitprogramme vergeben ansonsten in der Regel meist lediglich 60 ECTS-Leistungspunkte für 3 Semester (= 1,5 Jahre). Mehr Informationen zum ECTS-Punktesystem finden Sie unter folgendem Link: https://www.fu-berlin.de/studium/information_a-z/punktemodule.html

Grundsätzlich ist es natürlich individuell sehr unterschiedlich, wie viel Zeit man speziell für das Selbststudium, aber auch für beispielsweise Erholung und Privatleben, benötigt bzw. aufwenden will. Da spielen dann viele Faktoren mit hinein (Verständnis und Unterstützung durch Arbeitgeber/Familie/Partner, Vorwissen, Lerntyp, Arbeitssituation, Selbstdisziplin, Wohnumfeld, Motivation etc.). Die meisten unserer Studierenden wenden in den Fernstudienphasen zwischen acht und zwölf Stunden pro Woche für das Studium auf.

Als sogenannter ‚Terminal Degree‘ ist eine anschließende Promotion bzw. wissenschaftliche Karriere i.d.R. nicht das vorrangige Ziel, jedoch theoretisch möglich.

Für das einjährige (= 2-semestrige), berufsbegleitende EMBM-Studium in Teilzeit werden 60 ECTS-Leistungspunkte entsprechend einem einjährigen Vollzeitstudium (1 ECTS-Leistungspunkt = 30 Stunden Arbeitsaufwand; 30 ECTS pro Semester = circa 900 Arbeitsstunden) vergeben.

Sie können mit einem BWL-Bachelor mit 180 ECTS zum EMBM-Studium zugelassen werden und würden mit dem erfolgreichen Abschluss insgesamt 300 ECTS erhalten.

Hierzu können Ihnen 60 ECTS für Ihre nachgewiesene Berufserfahrung zusätzlich angerechnet werden, sodass Sie diese 300 ECTS erreichen. Dies ist insbesondere deshalb möglich, da es sich beim EMBM um ein explizit anwendungsorientiertes Studium handelt, ähnlich einem MBA aber eben im Unterschied dazu mit Spezialisierung auf (Business-to-Business-) Marketing. Über die zusätzlich verliehenen 60 ECTS würden Sie auf Wunsch dann zum Studienbeginn eine gesonderte Bestätigung erhalten.

Hintergrund des Ganzen ist, dass laut dem Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) und der Prüfungsordnung des EMBM Kompetenzen, Kenntnisse und Fähigkeiten, die außerhalb der Hochschule erworben worden sind, angerechnet werden können. Eigentlich bräuchte man also unter Einbeziehung des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses in der Regel mindestens 240 ECTS, um mit einem Masterstudium von 60 ECTS wie dem EMBM auf die entsprechenden Leistungspunkte zu kommen.

Bezüglich der Präsenztermine ist es wichtig zu wissen, dass „…die Angaben zum zeitlichen Arbeitsaufwand (…) insbesondere die aktive Teilnahme im Rahmen der Präsenzstudienzeit [berücksichtigen]. Dies bedeutet, dass Sie neben den Klausuren und Einsendeaufgaben auch ECTS-Leistungspunkte für die Anwesenheit bei den Präsenzseminaren (sowie die Vor- und Nachbereitung) erhalten.

Zudem relevant:

„Soweit im Folgenden für die jeweilige Lehr- und Lernform die Pflicht zu regelmäßiger Teilnahme festgelegt ist, ist sie neben der aktiven Teilnahme an den Lehr- und Lernformen und der erfolgreichen Absolvierung der Prüfungsleistungen eines Moduls Voraussetzung für den Erwerb der dem jeweiligen Modul zugeordneten Leistungspunkte. Eine regelmäßige Teilnahme liegt vor, wenn mindestens 85 % der in den Lehr- und Lernformen eines Moduls vorgesehenen Präsenzstudienzeit besucht wurden.“

 

Die Termine der Präsenzseminare für den nächsten Jahrgang sind voraussichtlich wie folgt:

- Präsenzseminar I: 11. - 15. Oktober 2021

- Präsenzseminar II: 17. - 21. Januar 2022

- Präsenzseminar III: 09. - 12. Mai 2022

- Präsenzseminar IV: 26. - 30. September 2022

 

Es geht also um 5 Tage in 2021 sowie 14 Tage in 2022. Aufgrund der aktuellen Lage ist es jedoch ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass einzelne oder alle Präsenzseminare des nächsten Jahrgangs komplett online stattfinden, wie es für das aktuelle Sommersemester bereits geschieht. In diesem Fall würde es sowohl flexibel abrufbare Vorlesungen als auch obligatorische Online-Konferenzen/-Diskussionen während der angegebenen Termine geben.

Ja, theoretisch können Sie das Studium innerhalb der ersten vier Wochen nach Studienbeginn abbrechen und es werden 90 % der Studiengebühren zurückgezahlt. Danach können wir Ihnen die Studiengebühren leider nicht mehr erstatten. Diesen Schritt würden wir natürlich bedauern, möchten Ihnen aber auch an dieser Stelle höchstmögliche Flexibilität garantieren.

Es gibt verschiedene private und öffentliche Stiftungen, die sich an ganz unterschiedliche Gruppen richten und Stipendiatinnen und Stipendiaten meist für besondere fachliche oder soziale Leistungen fördern - nicht nur finanziell: Stiftungsindex des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, Stipendium europaweit, Stipendiendatenbank des BMBF sowie Aufstiegsstipendium für Berufserfahrene und andere.

Studierende können auch über einen Kredit ihr Studium finanzieren. Vor der Aufnahme sollte man sich unbedingt Informationen einholen und die verschiedenen Angebote vergleichen. Über das Bildungskreditprogramm des Bundes kann ein Bildungskredit gewährt werden, auch die KfW-Förderbank vergibt KfW-Studienkredite. Daneben gibt es zahlreiche privatrechtliche Kreditinstitute.