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Low Code Entwicklung, Prozessmanagement und KI

(10111404 / 10111408)

TypVorlesung
Dozent/inDaniel Fürstenau
SpracheDeutsch
SemesterSommersemester 2026
Veranstaltungsumfang4 SWS (180 Stunden)
Leistungspunkte6
Beginn15.04.2026 | 10:00
Zeit

(V) Donnerstags 10:00 - 12:00

(Ü) Dienstag 12:00 - 14:00

Zielgruppe

Bachelorstudierende

Zielgruppe und Voraussetzungen

Bachelorstudierende der Betriebswirtschaftslehre und weitere Bachelorstudiengänge.

Überblick

  • Grundlagen von Geschäftsprozessen und Prozessmanagement
  • Methoden der Prozessidentifikation und Entwicklung von Prozessarchitekturen
  • Prozessmodellierung mit BPMN
  • Prozessautomatisierung mit Low Code, Robotic Process Automation und Agentischer KI
  • Integration von Künstlicher Intelligenz in Geschäftsprozesse
  • Bewertung von Usability und Technologieakzeptanz
  • Theoretische Perspektiven auf prozessualen Wandel

Der Kurs vermittelt ein grundlegendes Verständnis von Geschäftsprozessen als zentrale Elemente der organisationalen Wertschöpfung. Im Fokus stehen die Analyse, Modellierung und Automatisierung von Prozessen zur Verbesserung von Effizienz, Qualität und Transparenz.

Zunächst werden Methoden zur Prozessidentifikation und zur Entwicklung von Prozessarchitekturen behandelt, die eine strukturierte Einordnung und Priorisierung von Prozessen ermöglichen. Darauf aufbauend erfolgt die Einführung in die Prozessmodellierung mit der Business Process Model and Notation (BPMN), einschließlich zentraler Elemente wie Aktivitäten, Ereignisse und Gateways sowie ausgewählter fortgeschrittener Konzepte.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewertung und Umsetzung von Automatisierungslösungen für Geschäftsprozesse. Dabei wird der Übergang von konzeptionellen Modellen zu ausführbaren Lösungen betrachtet, insbesondere unter Einsatz von Low Code Plattformen, Robotic Process Automation und Agentischer Künstlicher Intelligenz.

Ergänzend behandelt der Kurs den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Geschäftsprozessen, beispielsweise zur Klassifikation, Dokumentenverarbeitung und Entscheidungsunterstützung.

Die Bewertung von Automatisierungslösungen erfolgt anhand von Ansätzen der Usability und Technologieakzeptanz, etwa durch Modelle wie Technology Acceptance Model (TAM) und Unified Theory of Acceptance and Use of Technology (UTAUT). Abschließend werden theoretische Perspektiven auf prozessualen Wandel vermittelt, insbesondere Routinedynamiken und Prozess-Drift, sowie die Bewertung ökonomischer Potentiale und der Interaktion zwischen Mensch und Technologie.

Lernziele

  • Fähigkeit zur systematischen Identifikation, Strukturierung und Analyse von Geschäftsprozessen
  • Kompetenz zur Erstellung formal korrekter Prozessmodelle mit BPMN unter Anwendung grundlegender und fortgeschrittener Konzepte
  • Fähigkeit zur Bewertung von Automatisierungspotenzialen in organisatorischen Prozessen
  • Anwendung von Low Code Werkzeugen, RPA und Agentischer KI zur prototypischen Umsetzung von Automatisierungslösungen
  • Fähigkeit zur Analyse und Bewertung des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in Geschäftsprozessen
  • Kompetenz zur Evaluation von Automatisierungslösungen anhand von Usability und Technologieakzeptanzmodellen
  • Verständnis zentraler Konzepte des prozessualen Wandels wie Routine Dynamics und Process Drift

Fähigkeit zur kritischen Analyse der ökonomischen Potentiale und der Interaktion zwischen Menschen und Technologie im organisationalen Kontext

Department Winfo
Digital-Innovation-Lab
ECDF
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