Gerechtigkeitsaspekte in der Personaleinsatzplanung - Optimierung und Simulation von Dienstreihenfolgeplänen

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Eine große Herausforderung für Unternehmen, die 24/7-Service anbieten, ist die Dienstplanung. Neben der Kostenminimierung finden die Anforderungen der Arbeitnehmer immer mehr Beachtung im Planungsprozess. Um diesem Trend gerecht zu werden, ist es Ziel dieses Projektes, eine Lösungsmethode für ein Dienstplanungsproblem zu entwickeln, das die Zufriedenheit der Angestellten in den Fokus rückt und somit die Selbstbestimmtheit der Arbeitnehmer im Schichtdienst erhöht.

Als Fallstudie dient ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Bei diesem Beispiel müssen zusätzlich zu gängigen Restriktionen, wie bspw. Gesetze und Tarifvereinbarungen, die Bedürfnisse der Bewohner und soziale Anforderungen eingehalten werden. Zudem können die Angestellten monatlich ihre Präferenzen mit Wünschen für bestimmte Schichten oder Tage äußern, die bei der Verteilung der Schichten gleichmäßig berücksichtigt werden sollen. Nach der Konstruktion einer gültigen Lösung für dieses Problem soll mit Hilfe von Metaheuristiken der Dienstplan optimiert werden. Anhand der realen Daten werden die Methoden getestet und evaluiert.

Darüber hinaus sollen mit Hilfe der realen Daten künstliche Daten generiert werden, die zu weiteren Testzwecken genutzt werden. Anschließend an die Optimierung werden die erzeugten Pläne mit verschiedenen Szenarien getestet, um die Zufriedenheit der Arbeitnehmer im Zeitablauf zu simulieren.

Ansprechpartner: Lena Wolbeck

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