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Frühere Neuigkeiten

Beitrag "Die Vermessung des Glücks" von Prof. Schöb bei der Langen Nacht der Wissenschaften

Die Glückforschung stellt die Grundfeste der Wirtschaftswissenschaften zur Debatte. Sollen wir uns wirklich noch am Bruttoinlandsprodukt als Maß für unseren Wohlstand orientieren? Ist mehr Konsum tatsächlich besser als weniger? Sollte der Staat uns nicht besser durch hohe Steuern davon abhalten, so viel zu arbeiten?

Unser Programm zeichnet die neueren Entwicklungen der ökonomischen Glücksforschung nach und zeigt auf, warum die Vermessung des Glücks uns zwar viele wertvolle, neue Einsichten bringt, aber sich nur bedingt für die Messung gesellschaftlichen Fortschritts eignet. Auch wenn Geld allein nicht glücklich macht, so ist es dennoch das ökonomische Wachstum, das uns helfen kann, glücklicher zu werden, indem es uns unterstützt, uns älter werden lässt, uns immer mehr zusätzliche Zeit genießen lässt, eine immer bessere Gesundheitsversorgung ermöglicht und die Voraussetzungen für den Ausbau des Sozialstaates schafft.

Neuer Artikel von Clemens Hetschko in 'Small Business Economics' zur Publikation angenommen

Der Artikel "On the Misery of Losing Self-employment" von Clemens Hetschko wird demnächst in ‘Small Business Economics‘ erscheinen.

Die empirische Studie befasst sich mit der Frage, ob Selbstständige oder abhängig Beschäftigte mehr unter dem Verlust der Arbeit leiden. Es stellt sich heraus, dass die Lebenszufriedenheit von Selbstständigen stärker negativ von der Unsicherheit über den Job abhängt und sie auch mehr Lebenszufriedenheit einbüßen, wenn sie tatsächlich arbeitslos werden. Dafür sind weniger finanzielle Gründe verantwortlich als vielmehr die psychosozialen Folgen des Jobverlustes, welche die Selbstständigen besonders hart treffen.

Prof. Ronnie Schöb wirbt ein DFG-Projekt zum Thema „Geförderte Beschäftigung und Lebenszufriedenheit“ ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat auf Antrag von Prof. Schöb ein Forschungsprojekt mit der Dauer von 18 Monaten bewilligt. Ziel dieses Projektes ist es, nicht-monetäre Wirkungen von Beschäftigungsförderung zu ermitteln. Hierfür werden die in der Lebenszufriedenheitsliteratur angewandten Methoden zur empirischen Messung der Nutzenverluste aufgrund von unfreiwilliger Arbeitslosigkeit mit modernen Methoden der Arbeitsmarktforschung kombiniert und auf die Bewertung von geförderter Arbeit angewandt. Mit einer Kombination aus Survey- und Prozessdaten wird analysiert, wie sich der Bezug von ergänzendem Arbeitslosengeld II bei Beschäftigten im Vergleich zu Arbeitslosigkeit und nicht geförderter Beschäftigung auf die Lebenszufriedenheit auswirkt. Insgesamt wurden finanzielle Mittel in Höhe von 97.000 Euro für die Durchführung des Forschungsprojektes eingeworben.

Prof. Schöb neues Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen

Prof. Ronnie Schöb ist in den wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen berufen worden. Der Beirat ist ein Beratergremium, das seit über 66 Jahren Denkanstöße für die Wirtschafts- und Finanzpolitik erarbeitet. Der Beirat verfasst hierfür Gutachten mit fundierten Analysen und Reformleitlinien für ein breites Themenspektrum. Das Gremium bestimmt seine ausschließlich ehrenamtlichen Mitglieder selbst und ist politisch unabhängig. Mehr über die Aufgaben des Gremiums finden Sie unter dem folgenden Link.

Neue Publikation von Ronnie Schöb in 'Social Indicators Research' erschienen

Der Artikel "Partnership, Gender and the Well-Being Cost of Unemployment" von Ronnie Schöb und seinen Ko-Autoren Andreas Knabe und Joachim Weimann ist in ‘Social Indicators Research‘ online first erschienen.

Neue Publikation von Daniel Nachtigall in 'Resource and Energy Economics' erschienen

Der Artikel "The Green Paradox and Learning-by-Doing in the Renewable Energy Sector" (online first) von Daniel Nachtigall und seinem Ko-Autor Prof. Dr. Dirk Rübbelke (Technische Universität Bergakademie Freiberg) wird im Februar 2016 in ‘Resource and Energy Economics‘ erscheinen.

Arbeitslosigkeit und Glück: Prof. Schöb im Interview

Auf der online Plattform HAPPINESS Magazine erklärt Prof. Schöb den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Glück und erläutert die wesentlichen Ergebnisse der eigenen Forschung über die missliche Lage der Arbeitslosen, die Macht der Gewöhnung und die Rolle der Arbeitslosigkeit für die persönliche Identität.

Ökonomenranking der FAZ

Professor Dr. Ronnie Schöb gehört auch 2015 erneut zu den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Ranking, das die Frankfurter Allgemeine Zeitung in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern erstellt. Punkte für das Ranking sammelt, wer herausragende Forschungsleistungen vorzuweisen hat sowie in den Medien und der Politik Gehör findet. Stark schneiden auch in diesem Jahr wieder die mit dem Institut für Volkswirtschaftslehre affiliierten Professoren Konrad, Zimmermann und Spieß ab.

Weitere Informationen

Lesung und Gespräch mit Prof. Schöb

Am 3. November 2015 um 18:00 Uhr stellt Prof. Schöb in der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek sein mit den Co-Autoren Joachim Weimann und Andreas Knabe geschriebenes Buch „Measuring Happiness – The Economics of Well-Being“. Im Anschluss diskutiert er den mit diesem Buch vorgelegten grundlegenden Beitrag zur Glücksforschung mit Prof. Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied des DIW und Professor für Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

Neue Publikation von Dr. Clemens Hetschko in Oxford Economic Papers erschienen

Der Artikel “Flexibilization without Hesitation? Temporary Contracts and Job Satisfaction” von Dr. Clemens Hetschko und seinem Ko-Autor Dr. Adrian Chadi (Universität Trier) ist zur Veröffentlichung in ‘Oxford Economic Papers‘ angenommen worden.

Eine frühere Fassung des Artikels ist erschienen als "Flexibilisation without Hesitation? Temporary Contracts and Workers' Satisfaction", Diskussionsbeiträge des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin, 2013/3.

Lehrstuhl Schöb auf internationalen Tagungen

21. August 2015: Im Rahmen des 71st Annual Congress of the International Institute of Public Finance in Dublin, Irland, hat Daniel Nachtigall einen Vortrag zum Thema “Optimal Dynamic Carbon Pricing under Firm Relocation” gehalten.

27. August 2015: Im Rahmen des 30th Annual Congress of the European Economic Association in Mannheim hat Juliane Hennecke zum Thema “Locus of Control and Labor Market Migration” vorgetragen.

3.-6. September 2015: Im Rahmen der Joint Conference of the International Association for Research in Economic Psychology (IAREP) and the Society for the Advancement of Behavioral Economics (SABE) in Sibiu, Rumänien, haben Juliane Hennecke und Malte Preuß je einen Vortrag zum Thema “Locus of Control and Labor Market Migration” bzw. “Careers in Jeopardy: How Job Loss Alters the Willingness to Take Risks” gehalten.

Gedankenaustausch mit den Kritischen WirtschaftswissenschafterInnen Berlin

Am 2. Juni 2015 lief bei ARD plusminus ein Bericht über das Netzwerk Plurale Ökonomie, der vorwiegend an unserem Fachbereich entstand. Die Studenten, die sich in diesem bundesweiten Netzwerk zusammengeschlossen haben, fordern vor allem mehr Theorie- und Methodenvielfalt in der ökonomischen Lehre. Das Bild, das der ARD plusminus Bericht von unserem Fachbereich zeichnet, hat Prof. Schöb in einem offenen Brief vom 9. Juni 2015 kommentiert. Dazu haben die Kritischen WirtschaftswissenschaftlerInnen eine offizielle Stellungnahme erstellt.

Professor Schöb erhält den Lehrpreis 2013/14

Prof. Ronnie Schöb erhält für die Vorlesung "Staat und Beschäftigung" im WS 2013/14 den Preis für herausragende Lehre am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der FU Berlin in der Kategorie "Beste Masterveranstaltung mit über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern". Wir gratulieren ihm recht herzlich.

Prof. Schöb im hr2 Kulturradio über den Zusammenhang zwischen Geld und Glück

Ob Geld glücklich macht oder nicht bleibt eine strittige Frage unter den Ökonomen. In dem hr2 Doppelkopf Gespräch argumentiert Prof. Schöb, dass es die Wahlmöglichkeiten sind, die die Lebenszufriedenheit der Menschen stark beeinflussen. Ob es sich um mehr Sicherheit für die Zukunft, eine bessere Gesundheitsversorgung, einen höheren Status oder mehr Freizeit handelt, es steht fest: Mehr Geld bedeutet mehrere Wahlmöglichkeiten zur Verfügung zu haben – und dies macht Menschen glücklicher. Das gesamte Gespräch mit Prof. Schöb können Sie unter folgendem Link aufrufen.

Ökonomenranking der FAZ

Professor Dr. Ronnie Schöb gehört zu den 100 einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Ranking, das die Frankfurter Allgemeine Zeitung in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern erstellt. Punkte für das Ranking sammelt, wer herausragende Forschungsleistungen vorzuweisen hat sowie in den Medien und der Politik Gehör findet. Stark schneiden auch die mit dem Institut für Volkswirtschaftslehre affiliierten Professoren Konrad, Zimmermann und Spieß ab.

Weitere Informationen

http://www.wiwiss.fu-berlin.de/fachbereich/vwl/index.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/f-a-z-oekonomenranking-gesamt-2014-13136154.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/f-a-z-oekonomenranking-2014-hans-werner-sinn-gewinnt-13134115.html

Prof. Schöb zum Thema Fracking in Deutschland – „eine Option für die Zukunft“

Sollten die deutschen unkonventionellen Erdgasreserven durch moderne Bohr- und Fördertechniken (sogenanntes Hydraulich Fracturing „Fracking“) gehoben werden? Oder soll das Fracking in Deutschland eine Option für die Zukunft bleiben? In seinem neusten Politikbeitrag für den Wirtschaftsdienst hat Professor Ronnie Schöb zusammen mit Professor Kai Konrad zu den kontroversen Fragen rund um das Thema Fracking Stellung genommen. Den Politikbeitrag können Sie unter folgendem Link aufrufen.

Prof. Schöb im Interview zum Thema „Absturz oder Aufschwung: Wie geht es mit dem Arbeitsmarkt weiter?“

Wie hat sich der deutsche Arbeitsmarkt in dem letzten Jahrzehnt entwickelt? Welchem Erfolgsfaktor verdankt man die Stabilität des deutschen Arbeitsmarktes während der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise? Und wie wird das Arbeitsmarktproramm der jetzigen Bundesregierung (Stichwort Mindestlohn) die Zukunft des deutschen Arbeitsmarktes beeinflussen? Im Rahmen der Videoserie „Wirtschaftspolitik verstehen“, ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ECONWATCH, ist Prof. Schöb diesen Fragen auf den Grund gegangen. Das Interview können Sie unter folgendem Link aufrufen. 

Prof. Schöb im RBB Kulturradio zum Thema Geld und Glück

Geld macht nicht glücklich – oder doch? Dieser Frage geht der „Kulturtermin“ vom RBB Kulturradio in seiner Ausgabe vom 23. Juni nach, unter anderem mit einem Beitrag von Prof. Schöb zu seinem Buch „Geld macht doch glücklich“.
Informationen zur Sendung finden Sie hier. Den gesamten Mitschnitt der Sendung können Sie unter folgendem Link aufrufen.

FAZ-Interview mit Prof. Schöb

Die Einführung eines Mindestlohns ist längst politisch beschlossen, doch über seine genaue Ausgestaltung wird weiterhin diskutiert. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung warnt Prof. Schöb vor den Folgen des flächendeckenden Mindestlohns und hebt besonders die fehlerhaften Argumente seiner Befürworter hervor.

Das Interview ist am 15.03.2014 erschienen (S. 21) und im Archiv der FAZ zu finden.

Prof. Schöb im ZDF heute journal zum Thema Mindestlohn

In einer Ausgabe des ZDF heute journals werden Pro und Contra eines flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns gegenübergestellt. Schafft der Mindestlohn mehr Gerechtigkeit? Oder schadet er der Wirtschaft? In dem Beitrag Mindestlohn: Pro und Contra macht Prof. Schöb auf die Risiken aufmerksam, die mit der Einführung eines Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro einhergehen könnten.

Der Beitrag Mindestlohn: Pro und Contra kann unter folgendem Link der ZDFmediathek aufgerufen werden.

FAZ-Kommentar von Prof. Schöb

Nach den Bundestagswahlen steht der gesetzliche Mindestlohn im Mittelpunkt der politischen Diskussion – sein Für und Wider wird breit diskutiert. In einem Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verdeutlicht der FU-Finanzwissenschaftler Ronnie Schöb an einem einfachen Rechenbeispiel für das Friseurhandwerk, wie ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro Arbeitsplätze gefährden könnte.

Der Kommentar ist ebenfalls auf Ökonomenstimme erschienen und ist unter folgendem Link dort zu finden.

Prof. Schöb wurde mit dem Schmölders-Preis ausgezeichnet

Der FU-Finanzwissenschaftler Ronnie Schöb ist zusammen mit drei Magdeburger Koautoren, Andreas Knabe, Steffen Rätzel und Joachim Weimann mit dem Schmölders-Preis ausgezeichnet worden. Der mit 3.000 Euro dotierte, von der Schmölders-Stiftung für Verhaltensforschung im Wirtschaftsleben gestiftete Preis wird alle drei Jahre vom sozialwissenschaftlichen Ausschuss des Vereins für Socialpolitik für eine Arbeit aus dem Gebiet der verhaltensorientierten Ökonomik verliehen, die sich durch Originalität und hohes wissenschaftliches Niveau auszeichnet. Die Autoren erhielten den Preis für den 2010 im Economic Journal veröffentlichten Aufsatz „Dissatisfied with Life, but Having a Good Day: Time-Use and Well-Being of the Unemployed“.

C. Hetschko, D. Quint und M. Thye veröffentlichen Beitrag in der FAZ

Clemens Hetschko, Dominic Quint (FU Berlin) und Marius Thye (Brucerius Law School, Hamburg) haben in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Rahmen der Rubrik Ordnung der Wirtschaft einen Artikel mit dem Titel Achtung Bremsversagen! veröffentlicht. In dem am Freitag, den 23. November, erschienenden Artikel stellen die Autoren ihre Bedenken gegenüber der Wirkungsweise und den Erfolgsaussichten der deutschen Schuldenbremse vor.

Der Artikel kann als pdf-Datei dem folgenden Link entnommen werden:

Hetschko, Clemens, Dominic Quint und Marius Thye (2012): "Achtung, Bremsversagen", Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 274, 23. November 2012, S. 12.

J. Weimann, R. Schöb und A. Knabe: Die Vermessung des Glücks

Joachim Weimann, Andreas Knabe und Ronnie Schöb haben gemeinsam in der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft (Ausgabe Dezember 2012) einen Essay mit dem Titel Die Vermessung des Glücks veröffentlicht. Im Mittelpunkt des Artikels steht die ökonomische Glücksforschung, deren Probleme und die neusten Erkenntnisse zum Thema Lebenszufriedenheit und Einkommen.

Der Essay kann auf der Homepage von Spektrum der Wissenschaft unter folgendem Link erworben werden.

Neu erschienen: Geld macht doch glücklich

Prof. Schöb hat gemeinsam mit Joachim Weimann und Andreas Knabe (Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg) das Buch "Geld macht doch glücklich: Wo sich die ökonomische Glücksforschung irrt" veröffentlicht.

Eine Kurzbeschreibung und weitere Informationen finden Sie hier.

Mindestlohn: Keine Privatisierung der Sozialpolitik

In der aktuellen Ausgabe vom Wirtschaftsdienst (Mai 2012) ist ein Politikbeitrag von Prof. Schöb zum Thema Mindestlohn erschienen. Der Beitrag "Mindestlohn: Keine Privatisierung der Sozialpolitik" kann hier abgerufen werden.

Internationales Presseecho

Die jüngst präsentierten Forschungsergebnisse des Lehrstuhls auf dem Gebiet der Glücksforschung fanden auch in der englischsprachigen Presse Anklang. Sowohl The Economist als auch The Independent berichteten. Sehen Sie dazu:

The Economist: Pay, peers and pride - How older workers can find happiness

The Independent: Hamisch McRae: Societies hinge on people being seen as individuals

Sieben Wissenschaftler der Freien Universität Experten beim Zukunftsdialog der Bundesregierung (Pressemitteilung FU Berlin)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Zusammenhang des Projektes "Zukunftsdialog" sieben Professorinnen und Professoren der Freien Universität Berlin für einen Expertenkreis berufen. Zu den ausgewählten Wissenschaftlern zählen auch Prof. Ronnie Schöb, der Mitglied der Arbeitsgruppe "Zukunft der Arbeit" ist und Prof. Andreas Knabe, der an der Gruppe "Wohlstand, Lebensqualität und Fortschritt" beteiligt ist.

Mehr Informationen können der vollständigen Pressemitteilung der FU Berlin entnommen werden.

Arbeitslos und Spaß dabei – FAZ Sonntagsökonom diskutiert Zufriedenheitsforschung

Am 9. Januar 2011 wurde in der Serie „Sonntagsökonom“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung der Aufsatz "Dissatisfied with Life, but Having a Good Day: Time-Use and Well-Being of the Unemployed“, den  Ronnie Schöb gemeinsam mit Andreas Knabe, Steffen Rätzel und Joachim Weimann verfasst hat, diskutiert. Die Autorin Lisa Nienhaus interessierte sich dabei besonders für die Schwierigkeiten, die bei der Messung von Glück und Zufriedenheit entstehen. Mehr dazu können Sie hier lesen:

  • Nienhaus, Lisa (2011): "Arbeitslos und Spaß dabei", Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 1 vom 9. Januar 2011, S. 26. (Onlinezugang für den Artikel muss bei der zugreifenden Institution freigeschaltet sein)
  • Knabe, Andreas, Steffen Rätzel, Ronnie Schöb und Joachim Weimann (2010): "Dissatisfied with Life, but Having a Good Day: Time-Use and Well-Being of the Unemployed", Economic Journal, 120(547), S. 867-889, [CESifo Working Paper No. 2604, April 2009].

Studie zum Mindestlohn (Pressemitteilung des ifo-Instituts)

Der vom DGB aktuell geforderte Mindestlohn von 8,50 Euro gefährdet rund 1,2 Mill. Arbeitsplätze in Deutschland und würde die öffentlichen Haushalte zusätzlich mit 5,8 Mrd. Euro belasten. Dies zeigen aktuelle Berechnungen, die Ronnie Schöb und Andreas Knabe von der FU Berlin zusammen mit dem ifo Institut Dresden erstellt haben. Bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro würden in Deutschland 1,22 Mill. Arbeitsplätze abgebaut, davon rund 300 Tausend in Ostdeutschland. Wegen der niedrigeren Löhne nehmen die Arbeitsplatzverluste bei Erhöhung des Mindestlohns in Ostdeutschland besonders stark zu. Am stärksten betroffen vom Arbeitsplatzabbau sind die Minijobs. Nach den aktuellen Berechnungen gingen 740 Tausend Minijobs in Deutschland verloren. Die Minijobs werden besonders von ALGII-Empfängern genutzt, um ihr Haushaltseinkommen aufzustocken. Von den 1,366 Millionen ALG II-Beziehern, die aktuell einen Job haben (vorwiegend Minijobs), würden ca. 16 % diese Hinzuverdienstmöglichkeit wieder verlieren. Dadurch fallen die Einkommen der Bedarfsgemeinschaften – mehr und nicht weniger Menschen wären armutsgefährdet.

Auch für den Staat ist der Mindestlohn ein schlechtes Geschäft. Anders als häufig behauptet entlastet der Mindestlohn die öffentlichen Kassen nicht, sondern führt sogar zu einer Zusatzbelastung von 5,8 Mrd. Euro. Darin enthalten sind zusätzliche Zahlungen an Arbeitslose sowie die Ausfälle an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Entlastungen für die öffentlichen Haushalte durch die höheren Verdienste infolge des Mindestlohns sind abgezogen.

Die Berechnungen basieren auf einem wettbewerblichen Arbeitsmarkt. Von Gewerkschaftsseite wird häufig angeführt, dass die Arbeitgeber über Marktmacht verfügen. Allerdings kehrt sich auch bei Marktmacht der Arbeitgeber das Bild keineswegs um. Alternative Rechnungen zeigen, dass in diesem Fall immer noch über 600 Tausend Arbeitsplätze verloren gingen. Auch hier wären die Minijobber mit einer Einbuße von 435 Tausend Arbeitsplätzen die großen Verlierer. Der Staat hätte eine fiskalische Last von 1,5 Mrd. Euro.

Anmerkung: Die neuen Ergebnisse beruhen auf einer Aktualisierung einer 2008 entstandenen Studie zu einem Mindestlohn von 7,50 Euro, die 2009 im "FinanzArchiv/Public Finance Analysis" erschienen ist.

 

 


Abschluss von Promotionen

Abschluss der Pomotion von Katharina Jenderny

Wir freuen uns mit Katharina Jenderny und gratulieren ihr recht herzlich zum Abschluss ihrer Promotion! Am 9. Februar 2015 hat Frau Jenderny ihre Dissertation zum Thema „Top Incomes: the Case of Germany" erfolgreich verteidigt. Auszüge der Arbeit wurden bereits im Review of Income and Wealth sowie als Diskussionspapiere veröffentlicht.

 

Katharina Jenderny, Ronnie Schöb

Abschluss der Promotion von Clemens Hetschko

Wir freuen uns mit Clemens Hetschko und gratulieren ihm recht herzlich zum Abschluss seiner Promotion! Am 28. November 2014 hat Herr Hetschko seine Dissertation zum Thema „On the Relationship of Unemployment and Well-being“ erfolgreich verteidigt. Auszüge der Arbeit wurden bereits im Economic Journal sowie als Diskussionspapiere veröffentlicht.

 

Andreas Knabe, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb

  

 


Presseschau zum Buch "Geld macht doch glücklich"

Süddeutsche Zeitung - "Geld, Karriere, Zufriedenheit"

Gert G. Wagner stellt in seinem Artikel für die Süddeutsche Zeitung das Buch und seine zentralen Punkte prägnant vor. Den Artikel finden Sie in der Süddeutschen Zeitung vom 12. September 2012.

Welt am Sonntag - "Lesen!"

Der Titel zum Artikel von Holger Zschäpitz hätte nicht schöner formuliert sein können. Warum er die Empfehlung zum Lesen ausspricht, können Sie in der Welt am Sonntag vom 05. August 2012 (Nr. 32, S.28) erfahren.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - "Glück ohne Geld? Eine Kritische Bilanz zur Glücksforschung"

Nach seinem Artikel in der Frankfurter Allgmeinen Sonntagszeitung stellt Philip Plickert nun auch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (30. Juli 2012) das neue Buch "Geld macht doch glücklich: Wo sich die ökonomische Glücksforschung irrt" von Prof. Knabe, Prof. Schöb und Prof. Weimann vor.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung - "Geld macht doch glücklich"

Noch vor der Veröffentlichung des neuesten Werkes "Geld macht doch glücklich: Wo sich die ökonomische Glücksforschung irrt" stellt Philip Plickert im Sonntagsökonomen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (15. Juli 2012) die zentralen Thesen des neuen Buches von Prof. Knabe, Prof. Schöb und Prof. Weimann vor und fasst die grundlegenden Kritikpunkte der Autoren an den bisherigen Erkenntnissen und Methoden der Glücksforschung sehr treffend zusammen.

Eine Kurzbeschreibung und weitere Informationen zum neuen Buch finden Sie hier.