Dipl.-Kffr. Heike Pantelmann

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Freie Universität Berlin

Zentraleinrichtung für Frauen- und Geschlechterforschung

Studiengangsmanagement Gender & Diversity

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
Fax
+49 30 838 56183

Schulischer und beruflicher Werdegang

  • seit 01.01.2012 Studiengangskoordinatorin im Weiterbildenden Masterstudiengang Gender- und Diversity-Kompetenz
  • von 01.07.2011 bis 31.12.2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Management, Juniorprofessur für Human Resource Management, Schwerpunkt Diversity
  • Sommersemester 2011 Lehrbeauftragte am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Freie Universität Berlin
  • von 01.04.2010 bis 31.03.2011 stellvertretende dezentrale Frauenbeauftragte des FB Wirtschaftswissenschaft
  • 2009 Lehrbeauftragte an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • von 01.09.2005 bis 31.03.2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Management, Arbeitsbereich Personalpolitik
  • mehrjährige vollberufliche Tätigkeit als kaufmännische Angestellte in Berlin, später nebenberufliche Tätigkeit während des Studiums
  • Ausbildung zur staatlich geprüften Wirtschaftskorrespondentin der französischen Sprache in Berlin
  • nach dem Abitur Studienaufenthalt in Paris

Publikationen

Grieger, J./Ortlieb, R./Pantelmann, H./Sieben, B. (2010): Ressourcen von Fach- und Führungskräften binden oder ersetzen? Ergebnisse einer Unternehmensbefragung. In Zeitschrift für Personalforschung, 24 (4): 338-362.

Anders, V./Ortlieb, R./Pantelmann, H./Reim, D./Sieben, B./Stein, S. (2010): Die betriebliche Integration von Personen mit Migrationshintergrund: Personalstrukturen und Personalpraktiken in Berliner Unternehmen, in: Schmidt, M./ Schank, C. (Hg.): Die Metropolregion Berlin vor demographischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, München/Mering: Hampp: 51-80.

Krell, G./Pantelmann, H./Riegger, K./Wächter, H. (2009): Vielfalt als Gegenstand der Lehre im Fachgebiet Personal. Ergebnisse einer Befragung im deutschsprachigen Raum. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 38 (4): 166-172.

Anders, V./Ortlieb, R./Pantelmann, H./Reim, D./Sieben, B./Stein, S. (2008): Diversity und Diversity Management in Berliner Unternehmen. Im Fokus: Personen mit Migrationshintergrund. Ergebnisse einer quantitativen und qualitativen empirischen Studie, München/Mering: Hampp.

Krell, G./Pantelmann, H./Wächter, H. (2006): Diversity(-Dimensionen) und deren Management als Gegenstände der Personalforschung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in: Krell, Gertraude/Wächter, Hartmut (Hrsg.): Diversity Management. Impulse aus der Personalforschung, München/Mering: Hampp: 25-56.

Pantelmann, H. (2003): Erziehung zum nationalsozialistischen Arbeiter: Eine Diskursanalyse, München/Mering: Hampp.

Vorträge

Juli 2011: Re-constructing age images in UK and Germany: Corporate and socio-political actors’ rhetoric on age (management) discourses, Paperpräsentation mit B. Sieben (Freie Universität Berlin), M. Flynn, M. Müller-Camen und H. Schröder (alle Middlesex University Business School), Critical Management Studies Conference 7, Neapel, I.

August 2010: Discursive Practices as Practicing Gender. Identity Formation in Nazi Times, CMS Organization Workshop 2010, Montreal, CAN.

Juli 2010: Re-constructing age images in UK and Germany: Corporate and socio-political actors’ rhetoric on age (management) discourses, Projektpräsentation mit B. Sieben (FU Berlin), M. Müller-Camen, H. Schröder and M. Flynn (alle Middlesex University Business School, UK), Equality, Diversity and Inclusion Conference 2010, Wirtschaftsuniversität Wien, A.

Juni 2010: „Fabricating“ the deutsche Frau in Nazi Germany, 6th Gender, Work and Organization Conference, Keele University, Staffordshire, UK.

September 2009: Bindung von Fach- und Führungskräften in Unternehmen. Theoretische Überlegungen und empirische Analyse, Paperpräsentation mit J. Grieger, B. Sieben (beide Freie Universität Berlin), R. Ortlieb (Universität Graz), Herbstworkshop der Kommission Personalwesen des VHB, Hamburg.

Juni 2009: „Fabrikation“ des Ideals der deutschen Frau im nationalsozialistischen Deutschland, Präsentation, Forum „Kritische Organisationsforschung“ – 1. Workshop, 08.05.-09.05.2009, Technische Universität Chemnitz.

Juni 2008: "Fabricating" the Myth of deutsche Frau in Nazi Germany, Präsentation, Dark Side Conference "Behind the Scenes, Between the Lines: Dis-membering the Dark Side of Organization", 25.06.-27.06.2008, Sheffield.

Mai 2008: Ergebnispräsentation des Projektes „Diversity und Diversity Management in Berliner Unternehmen. Im Fokus: Personen mit Migrationshintergrund“, Präsentation mit R. Ortlieb, B. Sieben, V. Anders, D. Reim und S. (alle Freie Universität Berlin), Tagung Diversity und Diversity Management Schwerpunktthema: Nationalität, Ethnizität, Migrationshintergrund, Freie Universität Berlin.

Dissertationsprojekt

  • In meiner Arbeit analysiere ich die diskursive Fabrikation der deutschen Frau im Nationalsozialismus. Im Fokus stehen deutsche („arische“) arbeitende Frauen – also Frauen, die erwerbstätig sind (insbesondere Arbeiterinnen) und Frauen, die Haus- und Reproduktionsarbeit leisten. Diese Frauen waren organisiert in zahlreichen nationalsozialistischen Organisationen und in ihnen dem Ideal der deutschen Frau permanent ausgesetzt. Durch die Analyse von diskursiven Praktiken als Genderpraktiken werden Ambivalenzen der Identitätsbildung akzentuiert. Ich zeige, wie es im Verlauf des Dritten Reiches zu einer Verschiebung des Ideals der deutschen Frau kam. Die widersprüchlichen Prozesse, in denen Beschäftigte in dieser besonderen historischen Situation zugerichtet wurden und sich selber zurichteten, können für organisationale Praktiken sensibilisieren, die zu jeder Zeit auf die Identitätsbildung von Individuen Einfluss nehmen.
  • In my PhD project I analyze the discursive fabrication of the deutsche Frau in Nazi Germany. I focus on German (“Aryan”) working females – female workers, as well as women doing housework and reproduction work. Being organized in total organizations of the Third Reich such as Hitlerjugend, Deutsche Arbeitsfront, NSFrauenschaft and many others, working females were confronted with the ideal of the deutsche Frau in all spheres of everyday life. By analyzing discursive practices as gender practices the ambiguities of identity construction are accentuated. I show the shifting fabrication of the ideal of the deutsche Frau through different phases of the Third Reich. The contradictory processes in which employees are shaped and shape themselves at that particular historical period may sensitize for organizational practices that affect identity formation at any time.
diversity