Werner Plumpe: "Wirtschaftsgeschichte: Kernfach oder Randgebiet der Wirtschaftswissenschaften?"

Werner Plumpe

Werner Plumpe

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ (Helmut Kohl, ehemaliger Bundeskanzler und promovierter Historiker, 1995)

An den meisten Universitäten in Deutschland gehört die Wirtschaftsgeschichte nicht mehr zu den Grundlagenfächern einer wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung. Offenbar wird ihr nur wenig Bedeutung für das Verständnis ökonomischer Phänomene zugeschrieben. So ist sie selten als Pflichtfach während des Studiums zu belegen und nur noch an wenigen wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen durch Lehrstühle vertreten. Ist die Wirtschaftsgeschichte als Fach der Volkswirtschaftslehre also überflüssig geworden? Oder bietet sie mit ihrer Analyse des langfristigen ökonomischen Wandels Erkenntnischancen, die eine auf die Gegenwart beschränkte wirtschaftswissenschaftliche Analyse verfehlt? Inwiefern kann die Wirtschaftsgeschichte mit ihren Themen und Methoden zu einem ganzheitlichen Verständnis von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen und die wirtschaftspolitische Diskussion befruchten?

Diese Fragen beantwortet Prof. Dr. Werner Plumpe (Goethe-Universität Frankfurt) in seinem Vortrag „Wirtschaftsgeschichte: Kernfach oder Randgebiet der Wirtschaftswissenschaften?“ im Rahmen der Vorlesungsreihe zur Wirtschaftspolitik.

Sie sind herzlich eingeladen, am Donnerstag, 26. November 2015, um 14:00 c.t. im Hörsaal B des Henry-Ford-Baus, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem, an dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung teilzunehmen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

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