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Lehrstuhl für Finanzwissenschaft

Lehre im Sommersemester 2021

Im bevorstehenden Sommersemester bietet unser Lehrstuhl für Bachelorstudierende die Kurse Europapolitik sowie Finananzwissenschaftliche Steuerlehre an.

Für Masterstudierende wird der Kurs internationale Finanzpolitik angeboten, in dem die Anreize und Wirkungen staatlicher Aktivitäten im internationalen Kontext analysiert werden. Außerdem wird das Seminar Sozialpolitik für Masterstudierende angeboten, das einen Einblick in Behavioural Public Economics bietet.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Lehrprogramm.

Eigenverantwortung? Welche Eigenverantwortung?: Kommentar von Ronnie Schöb in der Wirtschaftswoche

In seinem Gastkommentar in der Wirtschaftswoche (Ausgabe 8 vom 19.02.2021, S. 43) setzt sich Ronnie Schöb kritisch mit den Vorschlägen von SPD und Grünen auseinander, die eine langfristige Aufweichung der Bedürftigkeitsprüfung in der Grundsicherung vorsehen. Auch wenn diese Sonderregelungen eine notwendige und sinnvolle Reaktion auf die durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen Notlagen sind, sie sollten kein fester Bestandteil der Grundsicherung werden. Damit würden wir uns vom Leitgedanken des Förderns und Forderns verabschieden und damit von einer Politik, die maßgeblich zur Erholung des Arbeitsmarktes seit 2005 beigetragen hat. Wie man die Grundsicherung sinnvoll modernisieren kann, das zeigt Ronnie Schöb in seinem Buch "Der starke Sozialstaat".

"Der Sozialstaat sollte keine neuen Fördertöpfe schaffen": Gastkommentar von Ronnie Schöb und Svenja Miltner im Handelsblatt

In einem kürzlich erschienen Gastkommentar im Handelsblatt warnen Ronnie Schöb und Svenja Miltner vor der Schaffung eines Flickenteppichs von Ausnahmeregelungen und neuen Fördertöpfen infolge der Corona-Krise. Anstelle individueller Förderungen für bestimmte Gruppen sei klares Bekenntnis zur Grundsicherung und der damit für alle zur Verfügung gestellten Leistungen nötig, um alle Gruppen gleichermaßen solidarisch zu unterstützen.

Neues Buch von Ronnie Schöb: Der starke Sozialstaat. Weniger ist mehr 

In seinem neuen Buch, "Der starke Sozialstaat – Weniger ist mehr", führt Ronnie Schöb eine Bestandsaufnahme des deutschen Sozialstaats durch und präsentiert einen umfassenden Modernisierungsvorschlag für die zukunftsfähige Neugestaltung des deutschen Sozialsystems, der vor dem Hintergrund der aktuellen Krise noch an Bedeutung gewinnt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ronnie Schöb bei den F.A.Z. Autorengesprächen

Im Rahmen der digitalen Frankfurter Buchmesse 2020 hat Ronnie Schöb sein Buch "Der starke Sozialstaat. Weniger ist mehr" bei den F.A.Z. Autorengesprächen vorgestellt und zusammen mit Tillmann Neuscheler diskutiert. Das Gespräch wurde aufgezeichnet und kann online angeschaut werden.

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt am Main. Alle Rechte vorbehalten.

Corona-Krise und Grundsicherung: Neuer Beitrag von Ronnie Schöb und Svenja Miltner

In ihrem neuen Beitrag "Eine Grundsicherung, die keiner will" für Ökonomenstimme fordern Ronnie Schöb und Svenja Miltner, dass die öffentliche Debatte von einem Diskurs über Hilfen für einzelne Unternehmens- und Bevölkerungsgruppen zurück zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte geführt wird. Schöb und Miltner betonen, dass mit der Grundsicherung ein Auffangnetz für alle Gesellschaftsgruppen zur Verfügung stehe, das keine Unterscheidung nach gesellschaftlichen Status vornehme. Sie fordern, dass die Politik, statt über einzelne Ausnahemregelungen, eine Debatte über die Mittel und Instrumente führt, die bereits zur Verfügung stehen. 

Der vollständige Beitrag kann auf Ökonomenstimme.org abgerufen werden.

Globalization, Time-Preferences, and Populist Voting: Neues Diskussionspapier von Ronnie Schöb 

Gemeinsam mit Thomas Aronsson und Clemens Hetschko untersucht Ronnie Schöb in einem neuen Working Paper den Zusammenhang zwischen individuellen Einstellungen gegenüber der Globalisierung und Ungeduld. Die Autoren zeigen mit Hilfe umfangreicher Daten aus Großbritannien und Deutschland, dass ungeduldige Personen eher Parteien wählen, die sich gegen eine weitergehende Globalisierung wenden. Die Ungeduld spielte auch bei dem Brexit-Referendum in Großbritannien eine bedeutsame Rolle. Das Diskussionspapier kann auf der Seite des cesifo Netzwerks abgerufen werden.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse des Papiers ist auf den Seiten von Ökonomenstimme.org zu finden.

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